Andrés Villas-Boas tritt in China zurück; wohl Auszeit vom Fußball

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Er war der „erste“ Nagelsmann/Tedesco: Andrés Villas-Boas galt im Sommer 2011 als der wohl interessanteste junge Trainer Europas. Jetzt nimmt sich der Portugiese wohl eine Auszeit vom Fußball.

 

Schwur: Nie wieder Premier League

Mit gerade einmal 34 Jahren gewann der Trainer in der Saison 2010/2011 mit dem FC Porto die Meisterschaft sowie die Europa League. Daraufhin überwies Chelsea sage und schreibe 15 (!) Millionen Euro an den portugiesischen Verein, um den Trainer-Youngster zu verpflichten. Das Engagement in London dauerte am Ende weniger als eine Saison, Nachfolger Roberto Di Matteo gewann ironischerweise mit dem von seinem Vorgänger zusammen gestellten Kader die Champions League.

Mittlerweile hat es Villas-Boas in die Chinese Super League verschlagen, im letzten November heuerte er bei Shanghai SIPG an. Nach China folgten ihm unter anderem die Spieler Oscar oder Ricardo Carvalho. Laut dem „Telegraph“ wird der Coach diesen Posten nun wohl aufgeben. Demnach wurde dem mittlerweile 40-Jährigen ein neuer Einjahresvertrag angeboten, welcher von ihm abgelehnt wurde. In seiner letzten Partie verlor der Klub im chinesischen Pokalfinale gegen den Stadtrivalen Shanghai Shenhua.

(Photo by JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images)

Der Portugiese wurde nach dem Spiel zu seiner Zukunft befragt, das Blatt zitiert ihn folgendermaßen:

„SIPG kennt meine Entscheidung. Jetzt (nach dem Spiel) ist nicht der beste Zeitpunkt um darüber zu sprechen.“

Laut dem Bericht will Villas-Boas nun sogar eine Auszeit vom Fußball nehmen. Der Trainer hatte in der Vergangenheit schon mehrfach betont, dass er nicht die Absicht habe, lange im Trainergeschäft zu bleiben. Kürzlich soll er von Everton kontaktiert worden sein, jedoch habe der Coach sich geschworen nie wieder in England zu arbeiten. Bei Tottenham, seiner zweiten Station auf der Insel, endete die Zusammenarbeit ähnlich frustrierend wie bei seinem vormaligen Arbeitgeber in London.

Im Anschluss trainierte Villas-Boas noch Zenit St. Petersburg, bevor die Entscheidung fiel, nach Asien zu gehen. Nach Informationen der Zeitung ist der Übungsleiter ein großer Automobilsport-Fan, weshalb in Portugal bereits spekuliert wurde, ob er im nächsten Jahr an der Rallye Dakar teilnimmt.

 
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Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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