Bundesliga | NRW-Landesregierung rechnet mit leeren Stadien

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News | Während in Deutschland die Infektionszahlen immer höher werden und weiterhin steigen, steht mit dem 31.10. auch das Datum an, an dem die Zuschauersituation der Bundesliga neu evaluiert werden soll. Erste Äußerungen aus NRW dürften der DFL wenig Hoffnung machen.

NRW-Gesundheitsminister glaubt nicht an Zuschauer vor Ort

In einer Pressekonferenz aus der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen standen vor wenigen Augenblicken der Gesundheitsminister Laumann sowie Ministerpräsident Armin Laschet vor der Öffentlichkeit um sich zum Corona-Geschehen zu äußern. Hauptbestandteil der Pressekonferenz waren Laschets Ansichten, was morgen in Berlin beim Treffen der Ministerpräsidenten entscheiden werden könnte und aus Nordrhein-Westfalens Sicht sollte. Bei den Nachfragen im Anschluss an die Statements der beiden Politiker dürften auch Fußballfans und Funktionäre einmal aufgehorcht haben. Denn angesprochen auf die verschiedenen Zuschauerzahlen bei unterschiedlichen Bundesligateams in NRW, so spielte Dortmund vergangenes Wochenende vor 300 Zuschauern während Bielefeld am kommenden Wochenende komplett ohne Support auskommen muss, verwies Gesundheitsminister Laumann zwar einerseits auf das morgige Treffen in Berlin, ließ sich allerdings auch zu einer persönlichen Einschätzung hinreißen.

So glaube der Politiker, dass die Bundesliga ohne Zuschauer spielen werde in nächster Zeit. Ministerpräsident Laschet griff die Aussagen seines Kabinettsmitgliedes auf und plädierte zudem für eine einheitliche Regelung für alle Vereine. Auch mit Verweis auf den Geist des sportlichen Wettbewerbes und damit verbunden gleichen Voraussetzungen für alle Wettbewerber. Die Aussagen des einflussreichen Politikers können als erster Fingerzeig gesehen werden, was die Bundesliga in den nächsten Wochen erwartet. Laschet und Nordrhein-Westfalen gelten auch auf Bundesebene als einflussreich, zudem sind gleich mehrere Bundesligisten in dem bevölkerungsreichen Bundesland beherbergt. Keine guten Aussichten für Fans vor Ort.

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Julius Eid

Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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