Chelsea | T-Frage: Oblak wäre finanziell nicht zu stemmen

Spanien

News | Chelsea sucht für die Spielzeit 2020/21 einen neuen Torhüter. Jan Oblak (27/Atlético)) wäre hierfür wohl die bestmögliche Lösung, der Slowene dürfte jedoch für die „Blues“ nicht zu bezahlen sein.

Chelsea: Volle AK für Oblak notwendig

Wie der spanische Journalist Ruben Oria für „Goal“ berichtet, müsste Chelsea bei einem konkreten Interesse an Oblak tief in die Tasche angreifen. Angesichts der bereits getätigten und darüber hinaus beabsichtigten Investitionen wohl zu tief – die volle Ausstiegsklausel wäre für den Atletico-Schlussmann demnach notwendig. Diese beläuft sich auf 120 Millionen Euro. Oria hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass dazu der 27-Jährige auch selbst zustimmen müsste, was ebenso nicht geklärt sei. Die Beziehungen zwischen Chelsea und Atletico wären allerdings intakt, wofür die Transfers von Diego Costa (31), Thibaut Courtois (28) oder Alvaro Morata (27) in den letzten Jahren als Beleg angeführt werden.

Dennoch dürfte die finanziellen Ressourcen der „Blues“ für Oblak, welcher aktuell sicherlich zu den besten fünf Torhütern auf der Welt zählt, nicht ausreichen. Die Klub aus London hat in diesem Sommer bereits Timo Werner (24/Leipzig) sowie Hakim Ziyech (27/Ajax) für einen Gesamtbetrag von fast 100 Millionen Euro verpflichtet. Schenkt man den neuesten Medienberichten Glauben, ist eine vergleichbare Summe für einen Transfer von Kai Havertz (21/Leverkusen) eingeplant. Aus diesen Gründen erscheint eine Verpflichtung von Oblak aus finanziellen Gründen schlichtweg fernliegend. Zudem ist der Slowene noch bis 2023 an Atletico gebunden.

In eine solche Richtung ging auch gestern der „Telegraph“, wenngleich der Wille bei Chelsea zu einer Veränderung zwischen den Pfosten weiter vorhanden ist. In London ist man jedenfalls unzufrieden mit Kepa (25), welcher seinen Platz in der laufenden Spielzeit zwischenzeitlich gar an Willy Caballero (38) abgeben musste. Uria erwähnt in dem Bericht, dass der FC Valencia Interesse an Kepa zeigen soll. Konkret schwebt den Spaniern eine Leihe über zwei Jahre mit einer anschließenden Kaufpflicht vor. Dies könnte nach Einschätzung Urias womöglich der beste Deal für Chelsea sein, verdient Kepa doch aktuell etwa 200.000 Euro pro Woche (!), was viele Interessenten abschrecken dürfte.

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(Photo by David Ramos/Getty Images)

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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