Dani Alves über das Leben in Paris: „Viele Rassisten“

16. Oktober 2019 | News | BY Damian Ozako

News | Dani Alves ist nach 17 Jahren in Europa in sein Heimatland Brasilien zurückgekehrt und steht seit dem vergangenen Sommer beim FC São Paulo unter Vertrag. In einem Interview blickt er auf seine Zeit in Europa zurück und spricht über rassistische Erfahrungen, die er in dieser Zeit erlebte. Insbesondere Paris ist ihm negativ in Erinnerung geblieben.

Paris stresste Alves

Gegenüber dem „GQ Magazin“ erklärte der 36-Jährige, dass ihn Paris ein wenig an São Paulo erinnere und eine „stressige“ Stadt sei. Allerdings mit dem negativen Zusatz, dass aus seiner Sicht viele Menschen in der französischen Hauptstadt rassistisch seien. Ihm gegenüber haben sich die Pariser zwar nicht derart verhalten, aber an der Behandlung seiner Freunde habe er dies beobachten können.

Leben in Spanien besser

Der (ehemalige) Rechtsverteidiger wurde in seiner Karriere des Öfteren Opfer rassistischer Angriffe. In Spanien musste er darunter auch leiden, aber generell bevorzuge er definitiv das Leben in Spanien. Er lebte jahrelang in Sevilla und Barcelona. Dort seien die Menschen zwar direkter, aber genau dies möge er dort. Mit ihnen habe er als Brasilianer ohnehin mehr gemeinsam, so Alves.

(Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.


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