ManUtd | Kein Abrücken bei möglicher Pogba-Ablöse

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News | Am Wochenende machte Paul Pogba bei einer Werbeveranstaltung in Asien seinen Wechselwunsch in diesem Sommer publik. Ob sich dieses Anliegen auch realisiert, bleibt erst einmal abzuwarten. Manchester United besteht anscheinend ohne wenn und aber auf eine enorme Ablösesumme, welche den Wunsch des Weltmeister zunichte machen könnte.

United in guter Position

Wie der „Telegraph“ berichtet, bestehen bei dem Mittelfeldspieler Bedenken, ob sein Wunschverein Real Madrid in der Lage ist, die für ihn notwendige Ablöse zu stemmen. Der spanische Rekordmeister hat für neue Spieler schon jetzt fast 300 Millionen Euro ausgegeben – und für Pogba-Deal dürfte noch einmal eine ganze Menge hinzukommen. Denn laut dem Bericht verlangt United rund 180 Millionen Euro an Ablöse für den Weltmeister. Die „Königlichen“ wären nach Angaben des Blattes allenfalls bereit, einen Betrag in der Nähe der einst von United gezahlten 100 Millionen Euro zu berappen.

Auch ein mögliches Verrechnungsgeschäft mit dem in Madrid in Ungnade gefallenen Gareth Bale scheint rund um das Old Trafford aktuell wenig Anklang zu finden. Der englische Rekordmeister hätte durch den Transfer von Alexis Sanchez seine Lehren aus Verpflichtungen mit verletzungsanfälligen Spielern nahe dem 30. Lebensjahr gezogen – obwohl man in Manchester nach wie vor einen rechten Flügelstürmer sucht. Zudem teile Real-Boss Florentino Perez hinsichtlich dieses Unterfangens womöglich nicht unbedingt den Enthusiasmus von Coach Zinedine Zidane.

Als weitere Alternative wird hierbei Juventus genannt, von wo aus Pogba vor drei Jahren zu seinem Jugendverein zurückkehrte. Auch hier wird von einem möglichen Verrechnungsgeschäft plus Ablöse gesprochen, konkret mit Paulo Dybala. Allerdings werden auch bei dieser Variante große Zweifel gehegt, ob sich United damit wirklich zufrieden geben würde.

Grundsätzlich befinden sich die Engländer in einer komfortablen Position: Pogba ist noch bis 2021 vertraglich gebunden – und daneben kann United dieses Verhältnis per einseitiger Option um ein weiteres Jahr ausweiten. Allerdings wird hierbei angeführt, dass ein unzufriedener Superstar dieser Magnitude ein dauerhafter Störfaktor im kommenden Jahr werden könnte. Demnach plant Trainer Ole Gunnar Solskjaer zeitnah ein Gespräch mit dem Franzosen zu führen.

Erst dann dürfte es wohl neue Entwicklungen in dieser Causa geben – wenn überhaupt.

(Photo by FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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