Messi spricht über Rücktritt aus der Nationalmannschaft

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Mit der argentinischen Nationalmannschaft musste Lionel Messi in den letzten Jahren einige bittere Final-Niederlagen hinnehmen. Diese Erlebnisse haben den mehrmaligen Weltfußballer zum Nachdenken gebracht.

 

 „Wenn wir schlecht abschneiden, müssen wir alle gehen“

Argentinien hatte bei der letzten Weltmeisterschaft 2014 erst im Finale gegen Deutschland in der Verlängerung durch das Tor von Mario Götze verloren. In den beiden darauffolgenden Jahren setzte es Niederlagen im Endspiel um die Copa America, beide Male unterlag man Chile im Elfmeterschießen. Dieses Finale verlor „La Pulga“ zudem schon im Jahr 2007 gegen Brasilien. Im nächsten Jahr soll daher in Russland unbedingt der Titel her.

Für die Generation um Superstar Messi könnte es die letzte Chance auf einen großen Titel sein. Wegen der schlechten Qualifikation (erst am letzten Spieltag gesichert) war es sowieso fraglich, ob die „Albiceleste“ überhaupt bei der kommenden Endrunde vertreten sein wird.

(Photo by Epsilon/Getty Images)

Der 30-Jährige kündigt im Gespräch mit dem argentinischen Sender „TyC Sports“ für den Fall eines schlechten Abschneidens seinen Rücktritt an – und legt diese Entscheidung vielen Mitspielern ebenfalls ans Herz:

„Wenn wir schlecht abschneiden, müssen wir alle gehen. (…) Die Kritiker sind es satt, immer dieselben Gesichter zu sehen. Sie erwarten, dass diese Spielergeneration geht, weil sie lange Zeit nichts gewonnen hat.“

Zu der Generation um Messi kann man vor allem Sergio Agüero, Nicolas Otamendi (beide Manchester City), Angel Di Maria (Paris St. Germain) oder Gonzalo Higuain (Juventus Turin) zählen. Javier Mascherano vom FC Barcelona hat sowieso bereits seinen Rücktritt für kommenden Sommer angekündigt.

Der argentinischen Fußball könnte daher vor einem potentiellen Umbruch im kommenden Sommer stehen. Ganz ohne Titel würde Messi übrigens nicht gehen: Im Sommer 2008 gewann er in Peking mit Argentinien das Fußballturnier der Olympiade.

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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