Nach geplatztem Liverpool-Deal 2018 – Fekir wehrt sich gegen Vorwürfe

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News | Im Sommer 2018 stand Nabil Fekir (26) kurz vor einem Wechsel zum FC Liverpool, doch der Transfer scheiterte auf der Zielgeraden. Der Franzose äußert nun seine Sicht der Dinge und wehrt sich gegen die Vorwürfe, dass seine Familie und seine Gesundheit eine der Ursachen war.

Gesundheitliche Probleme nur ein Vorwand?

Im Sommer 2018 stand der frisch gebackene Weltmeister Nabil Fekir kurz vor einem Wechsel zum FC Liverpool. 60 Millionen Euro wurden als Ablösesumme gehandelt, Fekir selbst flog bereits nach England um erste Fototermine wahrzunehmen – der Wechsel schien nur noch Formsache zu sein. Doch was folgte war eine große Überraschung, der Deal platzte und Fekir spielte noch eine weitere Saison für Olympique Lyon. Mittlerweile kickt der Weltmeister in Spanien, räumt jetzt aber mit einigen Gerüchten auf und wehrt sich gegen die Vorwürfe, die ihm entgegen gekommen seien.

Als Grund für das Platzen des Deals wurde im vergangenen Jahr angegeben, dass die Verantwortlichen des LFC medizinische Bedenken hätten. Immerhin hatte Fekir immer wieder mit Nachwirkungen aus seinem Kreuzbandriss 15/16 zu kämpfen, das Risiko sei für Liverpool demnach zu groß gewesen. Doch gegenüber der L’Equipe äußert sich der Offensivspieler nun wie folgt:

Die Wahrheit, warum der Transfer nach Liverpool nicht klappte, weiß nicht einmal ich selbst. Ich habe meinen Medizincheck bestanden und anschließend haben sie sich entschieden, mich doch nicht unter Vertrag zu nehmen. Mein Knie stand nicht einmal eine Sekunde zur Debatte. Wenn es in einer so schlechten Verfassung gewesen wäre, hätte Lyon wohl kein so gutes Angebot vorgelegt, um mit mir zu verlängern.

L’Equipe via Transfermarkt.de

Daraufhin machte sich das Gerücht breit, dass möglicherweise Fekirs Familie der Grund sein könnte, dass der Wechsel nicht zu Stande kam. Auch dies wies der 26-jährige aber von sich, sagte dazu lediglich, dass diese Vorwürfe ihm und seiner Familie sehr weh taten und dass die Vorwürfe nichts als Lügen seien.

Mittlerweile spielt Fekir in Spanien, trägt das Trikot von Betis Sevilla. Dort wusste er bislang zu überzeugen, traf in drei Spielen bereits zweimal und absolvierte alle Partien über die volle Distanz.

(Photo by CRISTINA QUICLER / AFP)

Steffen Gronwald

Steffen verfolgt primär den Vereinsfußball, fühlt sich im deutschen Ober- und Unterhaus zu Hause - verfolgt zugleich aber auch La Liga und die Premier League intensiv. Ob Offensivspektakel oder "park the Bus", fesseln tut ihn beides, zudem steht bei ihm auch der Schiedsrichter im Fokus. Seit 2016 bei 90PLUS.

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