„Nein“ zu Real Madrid und ManCity, „Ja“ zu PSG – Kylian Mbappé erklärt seine Entscheidung

8. September 2017 | News | BY Chris McCarthy

Es war einer der langanhaltenden Daily Soaps des Transfer-Sommers. Kylian Mbappé, der Wunderknabe der AS Monaco, hatte quasi die freie Wahl, denn es gab kaum einen Top-Verein, der sich nicht um ihn bemühte. Letztendlich wechselte der Franzose zu Paris-Saint Germain…warum eigentlich?

 

Weiser Teenager

In seiner ersten vollen Profi-Saison verhalf Kylian Mbappé (18) der AS Monaco mit seinen 26 Pflichtspieltoren und 14 Vorlagen zum Halbfinaleinzug in der Champions League und zur französischen Meisterschaft. Der Stürmer weckte weltweit Begehrlichkeiten, doch ungleich wie viele andere Talente in seinem Alter, war ihm schon schnell bewusst, dass es in der jetzigen Phase seiner Karriere hauptsächlich um Spielpraxis geht.

Gegenüber der L’Équipe erklärt Mbappé, dass dies bei seiner Absage an seinen Traumverein Real Madrid und bei der Entscheidung für Paris ausschlaggebend war:

„Weil es mir ermöglichte, mich weiter zu entwickeln und zu spielen. Was ich will, ist zu spielen, also gehst du zu dem Verein, der dir das erlaubt. Es geht nicht um Gewissheit, denn die gibt es nie, das ist Quatsch. Niemand wird dir in deinen Vertrag schreiben, dass du garantiert spielen wirst, weder hier, noch da, noch sonstwo. Aber ich dachte, dass ich in Paris mehr Chancen haben würde, als in Madrid“ [L’Équipe]

(Photo FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Aus Europa gab es ebenfalls konkrete Interessenten, die womöglich mit mehr Einsatzzeiten locken konnten. Doch wie der FC Arsenal, mussten auch Manchester City und der FC Barcelona Absagen hinnehmen:

„Ja, aber ich bin Franzose und ich wählte einen französischen Klub. Es sollte die Leute glücklich machen, dass ein guter Spieler in der Ligue 1 bleibt, dazu noch beim besten Verein der Liga“ [L’Équipe]

Über den „besessenen“ Pep Guardiola spricht Mbappé, wie auch über PSG-Trainer Unai Emery, jedenfalls nur in den höchsten Tönen und stellt klar: „Ich sagte nicht nein zu Pep Guardiola, ich sagte nein zu Manchester City“

 

Chris McCarthy

Gründer und der Mann für die Insel. Bei Chris dreht sich alles um die Premier League. Wengerball im Herzen, Kick and Rush in den Genen.


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