Sechs Tore! Deutschland & Schweiz mit spektakulärem Remis – Chelsea-Kombi überzeugt

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News | In der Liga A, Gruppe 4 der UEFA Nations League haben sich Deutschland und die Schweiz in einem spanenden Spiel mit 3:3 (1:2)-Unentschieden getrennt.

Deutschland mit Fehlstart gegen die Schweiz

Am Dienstagabend traf Deutschland in der UEFA Nations League in Köln auf die Schweiz. Bundestrainer Joachim Löw (60) nahm im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen die Ukraine drei Änderungen vor. Timo Werner, Kai Havertz und Robin Gosens rückten für Niklas Süle, Julian Draxler und Marcel Halstenberg in die Startelf, darüber hinaus stellte der 60-Jährige auf eine Viererkette um.

Die Deutsche Nationalmannschaft begann schlafmützig. Die Schweiz dagegen wirkte hellwach und mutig. Bereits nach fünf Minuten führte dies zum 0:1. Nach einer geklärten Ecke rückte das DFB-Team zu unachtsam heraus. Remo Freuler köpfte den Ball erneut in den Sechzehner, wo Mario Gavranovic Manuel Neuer völlig frei per Kopf düpierte.

Deutschland fand weiterhin nicht ins Spiel und hätte nach 16 Minuten mit 0:2 in Rückstand geraten können. Nach einem Fehler von Neuer im Aufbauspiel war es erneut Gavranovic, der in gefährlicher Position an den Ball kam. Neuer eilte heraus und verhinderte Schlimmeres. Zehn Minuten später war es aber soweit. Die Schweiz erhöhte auf 2:0. Nach einem Fehlpass von Toni Kroos, der sein 100. Länderspiel bestritt, schaltete das DFB-Team zu langsam um. Gavranovic bediente Haris Seferovic, dieser spielte zurück in die Mitte, wo Freuler butterweicher per Lupfer abschloss (26.).

Die Antwort der Deutschen folgte nur drei Minuten später. Nach einem Neuer-Abschlag landete der Ball bei Havertz, der seinen Chelsea-Kollegen Timo Werner bediente. Dieser startete zum Solo und vollendete aus linker Position aus vollem Lauf flach ins lange Eck. Die DFB-Elf wachte auf, es blieb aber zum verdienten 1:2 zur Pause.

(Photo by INA FASSBENDER/AFP via Getty Images)

Deutschland kommt zwei Mal zurück: Havertz dreht auf

Deutschland kam deutlich aktiver aus der Halbzeit. Nach einem ersten Warnschuss der Schweizer begann Havertz, das Heft in die Hand zu nehmen. Zunächst setzte sich der 21-Jährige stark gegen zwei Mann durch und traf per Flachschuss den Außenpfosten. In der 55. Minute hatte Havertz mehr Glück. Der Spielmacher kam auf der rechten Seite nach einem Aufbaufehler der Gäste in Ballbesitz, marschierte auf das Tor zu und vollendete eiskalt zum 2:2.

Die Wende blieb allerdings aus, die Schweiz antwortete postwendend. In der Hintermannschaft des DFB-Teams stimmten abermals die Abstände nicht, Gavranovic steckte für Seferovic durch, der an Neuer scheiterte. Im Rückraum kam erneut Gavranovic an den Ball und traf mit seinem satten Nachschuss zum 2:3.

Wieder ließ eine Reaktion nicht lange auf sich warten. Wieder war die Chelsea-Kombination beteiligt. Havertz setzte Werner rechts in Szene, dieser dribbelte bis auf die Grundlinie durch und spielte den Ball flach in die Mitte. Serge Gnabry stand bereit und verwandelte sehenswert per Hacke zum Ausgleich (60.).

Nach einigen Wechseln auf beiden Seiten, nahmen die Strafraumszenen ab. Der eingewechselte Julian Draxler traf nach einem Ballgewinn von Leon Goretzka in der 81. Minuten das Außennetz. Eine Gelb-Rote-Karte für Fabian Schär (wiederholtes Foulspiel) in der Nachspielzeit hatte keinerlei Auswirkungen mehr auf das Geschehen.

Eine verheißungsvolle Leistung in der Offensive und große Probleme in der Defensive ließen für Deutschland am Ende nicht mehr als ein 3:3 gegen starke Schweizer zu. Die Mannschaft von Joachim Löw belegt nach vier Spielen in der Liga A, Gruppe 4 mit sechs Punkten und einem Zähler Rückstand auf Spanien den zweiten Platz. Die Schweiz bleibt mit zwei Punkten Letzter.

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(Photo by INA FASSBENDER/AFP via Getty Images)

Chris McCarthy

Gründer und der Mann für die Insel. Bei Chris dreht sich alles um die Premier League. Wengerball im Herzen, Kick and Rush in den Genen.

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