VfL Wolfsburg | Schäfer rechnet mit Lacroix-Verbleib – Abschied von Romantik

Bundesliga

News | Marcel Schäfer, Sportdirektor des VfL Wolfsburg, rechnet mit einem Verbleib des umworbenen Innenverteidigers Maxence Lacroix. Von langen Aufenthalten bei einem Klub müsse man sich im Fußball dennoch verabschieden. 

Wolfsburg will spieler entwickeln – Lacroix als Vorreiter

Wenn eine Mannschaft eine erfolgreiche Entwicklung nimmt, bedeutet das zumeist, dass die Spieler in den Fokus anderer Klubs geraten. So ist es auch im Falles des VfL Wolfsburg, der 2020/2021 in der Bundesliga auf Platz vier landete und den Leistungsträgern Maxence Lacroix (21) oder Ridle Baku (23), die Begehrlichkeiten wecken.

„Das ist doch wunderbar! Als ich 2018 zurückgekommen bin, hat es diese Gerüchte nicht gegeben“, sagte Sportdirektor Marcel Schäfer im Interview mit dem Kicker und ergänzte: „Wir müssen uns verabschieden von dieser Romantik, dass ein Fußballer zu uns kommt und 15 Jahre bleiben will.“

Dass ein Spieler, so wie Schäfer in Wolfsburg, so lange bei einem Verein bleibt, sei nicht mehr „Realität. „Es wird sicher früher oder später so sein, dass uns der eine oder andere Spieler verlässt. Aber das ist auch unser Ziel, das haben wir uns auf die Fahne geschrieben. Wir wollen Spieler entwickeln, Werte schaffen. Für uns ist das eine tolle Situation, zumal andere Talente dadurch erkennen, dass der VfL ihnen die Chance gibt, sich auf hohem Niveau zu zeigen“, betont der 37-Jährige.

Folglich glaubt Schäfer daran, dass Lacroix, der bereits mit RB Leipzig und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wurde, noch eine weitere Saison beim VfL Wolfsburg bleiben wird. „Ich gehe davon aus, dass er weiter für uns spielen wird. Er kann in der Champions League in seiner Entwicklung bei uns noch einmal einen großen Schritt machen“, sagte er über den französischen Innenverteidiger, der noch einen Vertrag bis 2024 besitzt.

Photo: Imago

Chris McCarthy

Gründer und der Mann für die Insel. Bei Chris dreht sich alles um die Premier League. Wengerball im Herzen, Kick and Rush in den Genen.

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