In der Bundesliga gab es am Samstagnachmittag vier Spiele zu sehen. Unter anderem hatte Bayer Leverkusen dabei den FSV Mainz 05 zu Gast. Beide wollten hier die drei Punkte einfahren und einen Schritt nach vorne machen.
Spannend wurde es auch im Abstiegskampf. Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim standen sich hier im absoluten Kellerduell gegenüber. Hier herrschte Druck auf bedien Seiten. Gerade nachdem bei Werder der Trainereffekt schon so richtig verpuffte.
Komplettiert wurde der Nachmittag von den Spielen zwischen Gladbach und Union sowie Hoffenheim und St. Pauli.
Wenig Tore in Halbzeit 1
Vor allem die Partie in Sinsheim begann extrem munter. St. Pauli hatte eine gute Möglichkeit, Hoffenheim tauchte alleine in den ersten zehn Minuten dreimal gefährlich vor Nikola Vasilj auf. Er musste auch gleich zweimal extrem stark eingreifen. In Leverkusen erwischte derweil Mainz den besseren Start und hatte die ersten Möglichkeiten. In Mönchengladbach war beiden anzumerken, dass viel auf dem Spiel steht. Beide wollten eher Fehler vermeiden als aktiv nach vorne zu spielen. Gleiches konnte man in Bremen auch lange über das Spiel sagen.
Nach 25 Minuten fiel dann das 1:0 für Oliver Deman. Doch es wurde noch eine Szene geprüft, als ein Werder-Spieler mit Heidenheim-Keeper Feller zusammenstieß. Es kam heraus: Der Treffer zählt nicht! Heidenheim bekam einen Freistoß zugesprochen. In Leverkusen hatte Paul Nebel von Mainz 05 dann die große Chance auf die Führung, scheiterte allerdings. Die Spiele waren spannend, allerdings bis dato noch nicht hochklassig. In Bremen ließ Milosevic derweil eine absolute Riesenchance aus, brachte den Ball nach Schmid-Vorlage nicht im Tor unter.

Kurz vor der Halbzeit wurde in Leverkusen ein potenzieller Elfmeter für Bayer überprüft. Ein Schuss aus kurzer Distanz wurde mit dem Ellbogen geblockt. Es hätte auch den Strafraum gegeben – vorher lag aber eine Abseitsstellung vor. Kurz vor der Pause hatte Werder noch eine XXL-Chance, doch Romano Schmid scheiterte am Pfosten und an sich selbst. Einen Treffer gab es dann doch noch. St. Pauli ging in Führung, kurz vor der Halbzeit traf Mathias Pereira Lage am langen Pfosten per Kopf.
Bundesliga: Spannung pur am Ende
In der zweiten Halbzeit fiel das erste Tor in Bremen und das war eine echte Erleichterung. Wieder war es Milosevic, der eine große Chance hatte, diese aber in diesem Fall nutzte. Mit dem Kopf nickte er eine perfekte Flanke von der linken Seite ein. Jubel gab es auch nach 65 Minuten im Borussia Park. Gladbach traf durch Kevin Diks zum 1:0, allerdings musste auf Abseits in der Entstehung überprüft werden. Und schon direkt sah es so aus als könnte eine Abseitsposition vorliegen. Und so war es auch.
In Leverkusen fiel dann auch das erste Tor. Und zwar durch einen Konter wie er im Lehrbuch zu finden sein könnte. Mainz 05 ging in Führung, nachdem Torhüter Batz einen langen Ball in Richtung Paul Nebel schlug. Der nahm diesen aus vollem Lauf und flankte sofort auf den langen Pfosten in Richtung Sheraldo Becker. Und dieser nahm den Ball mit der Innenseite direkt, die Kugel schlug links unten ein. Das war absolut perfekt. Bremen zitterte in der Schlussphase, weil Heidenheim noch nicht aufgab. In Leverkusen traf der Gastgeber in der Schlussphase zum 1:1 durch Jarrell Quansah. Der Innenverteidiger kam aus dem Spiel heraus mit nach vorne und wurde perfekt von Christian Kofane bedient.
Borussia Mönchengladbach bekam in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Strafstoß nach Ansicht der VAR-Bilder zugesprochen. Diks nahm sich der Sache an und traf zum 1:0! In der Nachspielzeit kam Werder durch ein Behrens-Eigentor zur endgültigen Erlösung, das war das 2:0 und die Entscheidung. Das war auch der Schlusspunkt der Konferenz.
Die Resultate im Überblick
Werder Bremen 2:0 Heidenheim
Tore: 1:0 Milosevic (57.); 2:0 Behrens (90.+5, ET)
Bayer Leverkusen 1:1 Mainz 05
Tore: 0:1 Becker (67.); 1:1 Quansah (89.)
Gladbach 1:0 FC Union
Tor: 1:0 Diks (90.+4, E.)
Hoffenheim 0:1 St. Pauli
Tor: 0:1 Pereira Lage (45.+3)

