Trotz sechs Punkten Rückstand auf den FC Bayern nach 20 gespielten Partien in der Bundesliga glaubt Ex-BVB-Torwart Roman Weidenfeller noch an die Deutsche Meisterschaft für Borussia Dortmund.
Mit vier Siegen aus den letzten vier Liga-Spielen befindet sich der BVB wieder im Aufwind. Nach dem die Bayern zuletzt gegen den FC Augsburg und Hamburger SV patzten und nur einen Punkt holten, ist auch der zwischenzeitlich riesige Abstand auf die Tabellenspitze für die Dortmunder wieder etwas geschrumpft. Nach 21 Spieltagen sind es „nur“ noch sechs Punkte auf den deutschen Rekordmeister.
Ob Fans, Verantwortliche oder Spieler aus den BVB-Reihen – einige dürften nach den vergangenen zwei Wochen wieder mehr Hoffnung auf ein spannenderes Titelrennen haben. Zu den Optimisten gehört auch BVB-Legende Roman Weidenfeller (45), der sich jüngst in einem Interview kämpferisch zeigte und weiterhin an eine Titelchance für seine Dortmunder glaubt.
Weidenfeller über BVB-Titelchance: „Alles ist möglich“
Insbesondere der 3:2-Heimerfolg gegen die abstiegsbedrohten Heidenheimer am vergangenen Wochenende soll Weidenfeller gezeigt haben, dass mit den Borussen im Titelrennen zu rechnen ist. „Ich habe es im letzten Spiel gesehen. Die Körpersprache hat sich komplett verändert“, erklärte der 45-Jährige. (Zitat via Tribuna.com)
Dabei warf der Weltmeister von 2014 auch einen Blick auf das anstehende Top-Spiel nach dem Wolfsburg-Spiel am Samstagnachmittag gegen den FC Bayern. Für das Highlight im Signal-Iduna-Park gab sich Weidenfeller siegeswillig: „Wir haben gute Chancen. Es ist ein Heimspiel vor 80.000 Fans, unser Stadion wird komplett Schwarz-Gelb sein.“ Und führte fort: „Alles ist möglich. Wenn wir gewinnen, sind es nur noch drei Punkte Rückstand. Danach werden wir sehen, was passiert.“
Weidenfeller spielte bis zu seinem Karriereende 2018 für die Schwarz-Gelben, absolvierte in seinen vielen Jahren ganze 453 Pflichtspiele für den Verein. Unter Trainer Jürgen Klopp konnte er zweimal die deutsche Meisterschaft gewinnen. In diesem Jahr soll der nächste Anlauf erfolgen. Weidenfeller steht nun allerdings nicht mehr zwischen den Pfosten, sondern wird unter anderem das Heimspiel gegen die Bayern als Klubrepräsentant auf der Tribüne verfolgen.

