Fünf Spiele fanden am Nachmittag in der Bundesliga statt. Unter anderem war der VfB Stuttgart zu Gast beim FC St. Pauli, auch der andere Klub aus Hamburg spielte. Der HSV bekam es dabei auswärts mit Heidenheim zu tun.
Im Fokus stand auch der BVB, der auswärts beim VfL Wolfsburg antrat und dabei mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte. Vor allem die Bank der Dortmunder war recht dünn besetzt. Die drei Punkte sollten aber natürlich trotzdem her.
Intensive Spiele, erste Tore in der Bundesliga
Die Spiele begannen allesamt interessant und intensiv. Gute fünf Minuten waren vorüber bis zum ersten Aufreger, als Schiedsrichter Ittrich einen Elfmeter für die 05er pfiff. Der wurde noch einmal überprüft, was lange dauerte. Nach über drei Minuten gab es dann den Strafstoß, den Nadiem Amiri in die rechte untere Ecke schoss und damit die Führung erzielte. Am Millerntor arbeitete Stuttgart früh an der Führung, diese erzielte Freiburg dann in der 13. Minute in persona Jan-Niklas Beste. Da sah die Abwehr der Bremer nicht gut aus, der Abschluss in die lange Ecke war aber auch perfekt.
In Wolfsburg sah sich der BVB einer starken Defensive der Wölfe gegenüber, hatte nach einer halben Stunde eine gute Möglichkeit. In Freiburg arbeitete Bremen daran, Torgefahr auszustrahlen, aber die Breisgauer spielten weitgehend sehr kompakt und ließen nicht viel zu. In einem der Kellerduelle in Heidenheim war auch kein Spektakel vorhanden, aber es ging vor allem in den Zweikämpfen ordentlich zur Sache. Das dritte Tor am Nachmittag erzielte St. Pauli. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite traf am Ende Manolis Saliakas zum 1:0 für die Kiezkicker. Julian Brandt sorgte nach 38 Minuten dafür, dass der BVB in Wolfsburg in Führung ging. Julian Brandt köpfte eine Svensson-Ecke ein!

Kurz vor der Pause traf Ransford Königsdörffer zum 1:0 für den HSV, traf sehenswert in die lange Ecke und belohnte sich für eine engagierte Leistung. Das war auch der Schlusspunkt in der ersten Halbzeit.
Guirassy besiegelt den Sieg des BVB
Direkt zum Start der zweiten Halbzeit drückte Mainz auf das 2:0 gegen Augsburg. Den ersten Aufreger gab es in Freiburg, hier sah Johan Manzambi nach einem heftigen Einsteigen die rote Karte. Das war wohl keine Absicht, aber das Trefferbild ließ keine andere Entscheidung übrig. Quasi zeitgleich traf Konstantinos Koulierakis zum Ausgleich für die Wölfe gegen den BVB. St. Pauli bekam derweil gegen Stuttgart einen Handelfmeter zugesprochen, den Daniel Sinani zum 2:0 verwandelte.
Der BVB spielte eine zweite Halbzeit, die deutlich anders verlief als die erste. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac ließ deutlich zu viel zu, erspielte sich wenig. Werder hatte in Überzahl gegen Freiburg einige Möglichkeiten, aber spielte die Angriffe nicht konsequent genug zu Ende. Die Konsequenz: Freiburg erhöhte mit einem der wenigen Angriffe auf 2:0, aber es wurde auf Stürmerfoul entscheiden. Das Suzuki-Tor wurde noch einmal kurz überprüft, aber es blieb dabei, dass es nicht zählte. In Mainz gab es den zweiten Elfmeter des Nachmittags, erneut für die 05er. Amiri trat wieder an, traf erneut – 2:0! Der HSV erhöhte ebenfalls auf 2:0, Torschütze hier war Rayan Philippe.
Wolfsburg hatte plötzlich Chancen ohne Ende, aber Dortmund machte durch Serhou Guirassy die Führung in der 87. Minute. Auch in Heidenheim ab es Aufregung, ein Schimmer-Tor wurde aber nicht anerkannt. In Hamburg kam der VfB Stuttgart noch zum Anschlusstreffer durch Jamie Leweling. Das war der Schlusspunkt in dieser Konferenz.
Die Ergebnisse im Überblick
Wolfsburg 1:2 Dortmund
Tore: 0:1 Brandt (39.); 1:1 Koulierakis (52.); 1:2 Guirassy (87.)
Heidenheim 0:2 HSV
Tore: 0:1 Königsdörffer (45.+3); 0:2 Philippe (79.)
St. Pauli 2:1 Stuttgart
Tore: 1:0 Saliakas (35.); 2:0 Sinani (55. E.); 2:1 Leweling (90.)
Mainz 2:0 Augsburg
Tore: 1:0 Amiri (8., E.); 2:0 Amiri (80., E.)
Freiburg 1:0 Bremen
Tor: 1:0 Beste (13.)
Rot: Manzambi (51.)

