In der Bundesliga finden am Samstagnachmittag fünf Partien statt. Dabei muss der BVB sichtlich ersatzgeschwächt auswärts beim VfL Wolfsburg ran. Neben Marcel Sabitzer fehlen jetzt auch noch Filipo Mane und Emre Can, generell ist der Kader vor allem in der Abwehr recht dünn.
In Heidenheim kommt es zu einem Kellerduell zwischen dem FCH und dem Hamburger SV, der nach dem Spiel gegen Bayern (2:2) mit Rückenwind in diese Partie kommt, aber auch einen Sieg braucht. Werder Bremen ist in Freiburg zu Gast und dabei gibt Daniel Thioune sein Debüt auf der Trainerbank. Das sind die drei Spiele, die zumindest vorab für die größten Schlagzeilen sorgten.
Der BVB will Platz zwei festigen
Trotz der personellen Sorgen will Dortmund Platz zwei festigen und dafür einen Sieg in Wolfsburg einfahren. Die Wölfe stecken momentan aber auch in einer veritablen Krise, ein nächste VfL-Beben droht! „Wir können uns von Heidenheim den Glauben abschauen, auch Dortmund schlagen zu können. Es ist eine große Challenge, gar keine Frage – sie sind noch ungeschlagen in der Bundesliga in diesem Jahr, hatten zuletzt vier Siege in Folge und unter Niko sind sie extrem stabil. Gegen Heidenheim hatten sie ein schweres Spiel, was sie trotzdem auf ihre Seite gezogen haben. Das ist eben die Qualität einer Spitzenmannschaft“, sagte Trainer Daniel Bauer vorab.
Niko Kovac ist derweil gewarnt. „19 Punkte geben nicht die Qualität dieser Mannschaft wieder. Im Spiel gegen den FC war die zweite Halbzeit richtig klasse, da hätten sie gewinnen müssen. Die Qualität der Mannschaft ist hoch“, sagte der Coach des BVB im Vorfeld der Partie.

Daniel Thioune, Trainer von Werder Bremen, hat vor seinem Debüt in Freiburg auch daran erinnert, dass man eine schwere Aufgabe zu bewältigen hat. „Der SC Freiburg hat die letzten acht Heimspiele nicht verloren. Im Breisgau ist es sehr schwierig zu bestehen. Die Freiburger sind in ihren Abläufen sehr geordnet, woran wir uns orientieren müssen. Ich werde versuchen, meinen Jungs Lösungen an die Hand zu geben, damit wir den Freiburgern wehtun können“, so der Coach.
Mittlerweile sind die Aufstellungen für die Spiele bekannt. Beim BVB setzt Trainer Niko Kovac auf eine Dreierkette mit Niklas Süle, Serhou Guirassy steht auf der 9 in der Startelf. Bremen verändert nicht allzu viel unter dem neuen Coach, es sollen eher aus dem internen Bereich heraus Veränderungen vorgenommen werden.
Die Aufstellungen im Überblick
VfL Wolfsburg: Grabara, Fischer, Vavro, Koulierakis, Belocian, Arnold, Eriksen, Paredes, Shiogai, Daghim, Amoura
BVB: Kobel, Anton, Süle, Schlotterbeck, Ryerson, Bellingham, Nmecha, Svensson, Brandt, Beier, Guirassy
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Mainz 05: Batz, Posch, Bell, Kohr, da Costa, Sano, Amiri, Widmer, Lee, Silas, Tietz
Augsburg: Dahmen, Schlotterbeck, Chaves, Banks, Wolf, Massengo, Rexhbecaj, Fellhauer, Claude-Maurice, Kömür, Gregoritsch
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SC Freiburg: Atubolu, Rosenfelder, Ginter, Ogbus, Günter, Osterhage, Eggestein, Grifo, Beste, Manzambi, Matanovic
Werder Bremen: Backhaus, Sugawara, Malatini, Coulibaly, Friedl, Deman, Stage, Lynen, Schmid, Njinmah, Topp
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FC St. Pauli: Vasilj, Dzwigala, Ando, Mets, Saliakas, Sands, Irvine, Pyrka, Rasmussen, Sinani, Kaars
VfB Stuttgart: Nübel, Vagnoman, Jeltsch, Hendriks, Mittelstädt, Karazor, Stiller, Führich, El Khannouss, Undav, Demirovic
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1.FC Heidenheim: Ramaj, Busch, Gimber, Mainka, Traore, Behrens, Niehues, Dorsch, Ibrahimovic, Dinkci, Pieringer
Hamburger SV: Heuer Fernandes, Omari, Vuskovic, Elfadli, Muheim, Lokonga, Remberg, Vieira, Jatta, Otele, Königsdörffer

