BVB | Maaßen, Wagner, Farke, Wolf, Siewert, Terzic

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News | Immer wieder werden Trainer aus der Nachwuchsabteilung des BVB von Bundesliga- oder Premier-League-Klubs abgeworben. Sebastian Kehl sieht das als „Auszeichnung“.

BVB: Die Bundesliga-Trainerschmiede

Enrico Maaßen (38) soll der neue Trainer des FC Augsburg werden. Jedenfalls wenn es nach den Augsburgern geht. BVB-Manager Sebastian Kehl (42) hingegen zeigt sich irritiert über die Medienberichte, dass der Wechsel bereits feststehen würde. Gegenwärtig verhandeln Borussia Dortmund und mit dem FC Augsburg über die Ablösesumme. Laut der „Bild“ fordert der BVB 1 Millionen Euro Ablösesumme für den U23-Trainer.



Die Situation, dass ein Jugend- oder U23-Trainer von Borussia Dortmund für Höheres berufen scheint, ist keine neue. Die Liste ist lang: David Wagner (50), Daniel Farke (45), Hannes Wolf (41), Jan Siewert (39) und nicht zuletzt der Cheftrainer von Borussia Dortmund selbst: Tedin Terzic (39). Bis auf die ebenfalls beeindruckende Trainerschmiede der RedBull-Klubs ist dies im deutsche Profi-Fußball einzigartig. Die genannten Trainer coachten nach ihrem Abgang vom BVB allesamt in der Premier League oder Bundesliga. Wie das gelingt, erklärten Kehl der „Sport Bild„.

„Wir achten sehr genau auf die Profile unserer Trainer. Sowohl die fachlichen als auch menschlichen Fähigkeiten müssen gut zu ihrer Rolle bei Borussia Dortmund passen“, sagt Kehl. Damit fängt es an. Bei der Verpflichtung wird extrem auf die menschliche Komponente geachtet. Und wenn die Trainer dann beim BVB arbeiten, ist die Kommunikation zwischen Manager und den Nachwuchstrainern sehr eng. In dem Bericht heißt es, dass Kehl sich regelmäßig mit den Trainern zusammensetzt. In diesen Treffen spricht er über die Spielphilosophie des Klubs und fordert immer wieder Spielzeit für die wichtigsten Talente ein. „Es ist gerade in der U23 eine anspruchsvolle Aufgabe“, sagt er, „den Spagat aus Erfolg, konstantem Verbleib in 3. Liga und ganz entscheidend der Ausbildung unserer Talente zu meistern.“

Dass durch die erfolgreiche Arbeit immer wieder Trainer abwandern, nimmt Kehl als Lob auf: „Gerade die Lücke zwischen der U19 und dem Profibereich bestmöglich zu schließen, ist sehr wichtig für die sportliche Gesamtphilosophie des Klubs. Großes Lob an die Verantwortlichen in diesem Bereich. Denn am Ende ist es natürlich eine Auszeichnung für unseren Klub, wenn diese Trainer im In- und Ausland ihren Weg gehen.“

(Photo by Matthias Kern/Getty Images)

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