DFL-Supercup | Musiala inszeniert Bayerns Gala, RB Leipzig nur 45 Minuten konkurrenzfähig – Der Supercup in der Einzelkritik

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Spotlight | Der FC Bayern ist Supercup-Sieger 2022! Mit einem äußerst spektakulären 5:3 sicherte sich der Rekordmeister den Titel in Leipzig. Die Akteure in der Einzelkritik.

Sané macht den Deckel auf das Spektakel

Bereits in der 14. Minute war die Partie eröffnet, als die RB-Abwehr einen Eckball nur unzureichend geklärt bekam. Jamal Musiala profitierte und versenkte von halbrechts im langen Eck. Zwar erzielte Christopher Nkunku im direkten Gegenzug den vermeintlichen Ausgleich, stand nach dem Ballgewinn von Mohamed Simakan allerdings abseits. Ab hier spielten nur noch die Münchener: Musiala schickte links Serge Gnabry steil. Dessen Querpass musste Sadio Mané nur noch zu seinem Premierentreffer über die Linie drücken. RB hatte bis zur Pause zwar viele Mann hinter dem Ball, bekam aber überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel und die gegnerischen Kombinationen. 45. Minute, nach einem kurz ausgeführten Eckball spielte Musiala den Doppelpass mit Thomas Müller und nahm im Zentrum Benjamin Pavard mit, der sicher unten links vollendete. Null. Drei. Leipzig knüpfte bis hierhin nahtlos an das desaströse Testspiel gegen Liverpool (0:5) an. Es war die höchste Halbzeitführung im Supercup seit 1990. Damals gingen die Münchener mit einem 4:0 gegen Kaiserslautern in die Pause und gewannen letztlich 4:1.

Domenico Tedesco war nun gefordert und stellte von 3-4-3 auf Raute im Mittelfeld um. Zudem kamen kurz nach Wiederanpfiff André Silva und Dani Olmo für Emil Forsberg sowie Kevin Kampl. Tatsächlich wurde das RB-Spiel durchschlagskräftiger. Einen ersten Eckball beförderte André Silva noch an den Querbalken. Wenige Minuten später traf Marcel Halstenberg per Kopfball-Bogenlampe. Allerdings ließ die Antwort der Münchener nur sieben Minuten auf sich warten: Der eingewechselte Kingsley Coman steckte rechts für Thomas Müller durch. Peter Gulacsi parierte noch den ersten Versuch. Seine Abwehr bekam die Kugel aber nicht weg, sodass Serge Gnabry zum 1:4 unters Tordach hämmern durfte.

 



 

Der Pokalsieger musste sich kurz schütteln und kassierte nach feinem Heber von Mané sogar das 1:5. Der Senegalese stand allerdings abseits. Eine Viertelstunde vor Schluss holte Pavard Dani Olmo an der Strafraumgrenze von den Beinen. Robert Schröder zeigte auf den Punkt. Christopher Nkunku verkürzte wuchtig oben links auf 2:4. In Minute 85 erzielte Mané seinen dritten Treffer des Abends, stand allerdings abermals abseits. So kam RB tatsächlich nochmal ins Spiel zurück: Nachdem Joshua Kimmich eine einfache Schusschance direkt auf Gulacsi zog, leitete dieser den Konter ein. Über Konrad Laimer und Dominik Szoboszlai ging es auf die linke Seite. André Silva nahm den hinterlaufenden Dani Olmo mit, der einmal fintierte und Neuer im kurzen Eck überwand. 3:4 nur noch!

Sollten die Münchener tatsächlich…? 91. Minute, Halstenberg spielte den Querpass durch den Fünfmeterraum, der allerdings an Freund und Feind vorbeirauschte. Aufgrund einer Behandlungspause von Alphonso Davies, der allerdings weitermachen konnte, verdoppelte sich die Nachspielzeit von vier auf acht Minuten. Mit der letzten Aktion der Partie, in der 98. Minute, landete ein Befreiungsschlag Davies‘ beim eingewechselten Leroy Sané, der weit in der eigenen Hälfte startete, im Strafraum noch Hugo Novoa und Gulacsi eindrehte und schließlich im torreichsten Supercup-Endspiel aller Zeiten alles klar machte. 3:5. Die Akteure in der Einzelkritik.

RB Leipzig: 45 Minuten Debakel, 45 Minuten Wiedergutmachung

Peter Gulacsi: Acht Schüsse aufs Tor, fünf drin. Es war ein extrem undankbares Spiel für den RB-Kapitän. An den Gegentreffern jeweils schuldlos. Leitete jedoch mit einem präzisen Ball auf Konrad Laimer den Treffer zum 3:4 ein. Note: 3,0.

Mohamed Simakan (bis 79′): Seinem hohen Ballgewinn in Minute 16 ging der vermeintliche Ausgleich voraus. Nkunku stand allerdings abseits und das Schiedsgericht entschied, dass nicht Serge Gnabry, sondern Simakan selbst zuletzt am Ball war. Bis zur Pause in der Defensive auf seiner Seite mit Musiala teilweise überfordert. Holte sich zudem Gelb ab und musste in Minute 79 zugunsten von Hugo Novoa weichen. Note: 5,0.

Willi Orbán: In der ersten Hälfte genauso überfordert, wie seine Nebenleute. Kam vor dem 0:2 beim Pass von Musiala auf Müller nicht hinterher und verlor vor dem 0:3 Pavard aus den Augen. Stabilisierte sich in der zweiten Hälfte etwas, wusste die Niederlage allerdings nicht mehr abzuwenden. Note: 4,5.

Marcel Halstenberg: Copy and Paste. Mit der Ausnahme, dass Halstenberg offensiv etwas Wiedergutmachung leistete. Seine Kopfball-Bogenlampe senkte sich zum 1:3 ins lange Eck. In Minute 91 schickte er zudem einen gefährlichen Querpass durch den Fünfmeterraum. Kurz darauf holte er gegen Lucas Hernández extrem geschickt einen Freistoß aus guter Position heraus, als er den Ball nach Davies‘ Verletzungsunterbrechung zurückgab, ihn allerdings nicht aus dem Spiel beförderte, sondern auf der Seitenauslinie platzierte, sodass Bayerns Innenverteidiger unbewusst ein Handspiel beging, als er die Kugel aufhob. Der Standard mündete dann allerdings im 3:5 durch Leroy Sané. Note: 4,0.

Lukas Klostermann: Hatte gegen Musiala und Davies auf seiner Seite den schwersten aller Stände. Zwei der drei Treffer vor der Pause fielen über Leipzigs rechte Defensivseite. Legte Gnabry mit einer missglückten Klärungsaktion zudem das 1:4 auf. Note: 5,0.

Konrad Laimer: Wurde von Ralf Rangnick mehrfach als bester seiner Profession, noch vor N’Golo Kanté und wichtigster Spieler Leipzigs gelobt. Schmiss sich zwar gewohnt in die Duelle, kämpfte bisweilen aber alleine und gegen Windmühlen Immerhin: In der 89. Minute initiierte er das 3:4 mit ein.  Note: 3,5.

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Kevin Kampl (bis 52′): Die Partie lief größtenteils am defensiven Mittelfeldspieler vorbei. Bekam  bis zu seiner Auswechslung praktisch gar keinen Zugriff aufs Spiel und wusste sich, wenn, dann nur mit Fouls zu helfen. Machte in Minute 52 Platz für Dani Olmo. Note: 5,0.

Benjamin Henrichs: Hatte früh einen Abschluss, der aber gründlich in die Wicken ging. Ansonsten war seine linke Seite eher ruhig, was weniger mit seiner Leistung, als vielmehr mit der Tatsache zu tun hatte, dass es die Münchener bevorzugt über Musiala und Davies spielten. Note: 4,5.

Dominik Szoboszlai (bis 90’+1): Auch für ihn war es ein Spiel mit zwei komplett unterschiedlichen Hälften. Vor der Pause hing er nahezu komplett in der Luft. Aber die taktische Umstellung sowie die Einwechslungen von André Silva und Dani Olmo halfen auch dem Ungarn, viel besser in die Partie zu finden. Einen seiner Eckbälle köpfte Silva noch an den Querbalken. In Minute 89 verlagerte er auf den Portugiesen, was Dani Olmo zum 3:4 nutzte. Note: 3,5.

Christopher Nkunku: Auch diesmal wieder einer von Leipzigs Auffälligsten. Erwischte Neuer bei einem seiner Ausflüge, traute sich den Abschluss aus spitzem Winkel nicht zu. So konnte Ex-Leipziger Marcel Sabitzer entschärfen. Glich unmittelbar nach dem 0:1 aus, stand dabei allerdings abseits. Nach der Pause belohnte er sich mit dem Treffer vom Punkt und hatte noch eine weitere Gelegenheit, die Alphonso Davies wegblockte. Note: 2,5.

Emil Forsberg (bis 52′): Kein Torschuss, lediglich 17 Ballkontakte, einen Zweikampf von fünf gewonnen. Es war bei Weitem nicht das Spiel des Emil Forsberg. Machte nach 52 Minuten Platz für André Silva, eine gelernte Sturmspitze. Note: 5,0.

Einwechslungen von RB Leipzig:

André Silva (ab 52′): Kam für den äußerst unauffälligen Emil Forsberg und traf wenige Minuten später den Querbalken. Hatte noch eine gute Chance per Schlenzer, die er drüberzog und legte Dani Olmo mit viel Übersicht das 3:4 auf. Gelungener Jokereinsatz Note: 2,5.

Dani Olmo (ab 52′): Tedescos goldener Wechsel in der zweiten Hälfte. Zeigte sich sofort ins Spiel eingebunden, holte gegen Pavard den Elfmeter heraus und erzielte das 3:4 selbst. Startelf wäre nächstes Mal vielleicht nicht die falscheste aller Ideen. Note: 2,0.

Hugo Novoa (ab 79′): Geplant war, dass der Youngster offensiv für noch mehr Druck sorgen sollte. Ließ sich stattdessen vor dem 3:5 von Leroy Sané düpieren. Ansonsten ohne nennenswerte Aktionen. Note: 3,5.

Amadou Haidara (ab 90’+1): Kam auf genau einen Ballkontakt und einen angebrachten Pass. Die Bewertungsgrundlage ist denkbar dünn. Note: ohne Bewertung.

Domenico Tedesco: Bereits zur Pause war die Partie so gut wie gelaufen. Seine Mannschaft machte in der ersten Hälfte genau dieselben Fehler, wie beim 0:5 gegen Liverpool: Kein Offensivdruck, stattdessen immer wieder Anfälligkeiten für Ballverluste im letzten Drittel. Lernte allerdings aus seinen Fehlern und stellte in der zweiten Halbzeit auf Mittelfeldraute um, wodurch seine Mannschaft wesentlich besser ins Spiel und verdientermaßen auch auf die Anzeigetafel kam. Von einer unglücklichen Niederlage zu sprechen, wäre dennoch vermessen. Note: 4,0.

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Manuel Neuer: Wie Gulacsi an den Gegentreffern weitestgehend schuldlos. Sah beim 3:4 suboptimal aus, als ihn Dani Olmo im kurzen Eck überwand. Note: 3,0.

Benjamin Pavard (bis 78′): In der ersten Halbzeit defensiv solide, schaltete sich immer wieder ins Offensivspiel ein, holte den Eckball heraus, der zum 0:1 führte und erzielte kurz vor der Pause seinen ersten Treffer seit dem Klub-WM-Finale gegen Tigres. In der zweiten Hälfte zeigte er sich jedoch anfälliger, ließ sich beim 1:3 von Halstenberg überspringen und verschuldete den Elfmeter an Dani Olmo. Machte nach 78 Minuten Platz für Noussair Mazraoui. Note: 3,0.

Dayot Upamecano (bis 78′): Vor allem gegen Ende der vergangenen Spielzeit zeigte sich der Ex-Leipziger stark verbessert und knüpft bislang nahtlos daran an. Ließ sich bis zu seiner Auswechslung nichts zu Schulden kommen, allerdings auch ohne Ausreißer nach oben. Note: 3,0.

Lucas Hernández: Holte sich durch sein gutes Nachsetzen den Assist zum 0:1 ab und hatte in der Folge sogar die Chance zum eigenen Treffer. Ansonsten gewohnt temperamentvoll und geschmackssicher in den Zweikämpfen. Note: 2,5.

Alphonso Davies: Schon in den beiden Vorbereitungsspielen konnte man klar sehen, dass er immer mehr zu seiner Form aus der Saison 2019/20 zurückkehrt. Offensiv sehr präsent, ließ er in einer Aktion die gesamte Leipziger Defensive stehen. Aber auch hinten verneinte er beispielsweise Christopher Nkunku mit einem gekonnten Block den Doppelpack. Krönte seine Leistung mit dem Assist zum 3:5. Note: 2,0.

Joshua Kimmich: Einer der besten seines Fachs, wenn es darum geht zu inszenieren. Lässt dabei aber immer wieder erstaunliche Räume in seinem Rücken offen. Nicht zuletzt deshalb sind die Münchener an Konrad Laimer interessiert. Einmal konnten die Leipziger diese Räume bespielen, was im 3:4 von Dani Olmo mündete. Note: 3,5.

Marcel Sabitzer: Von allen Seiten für seine deutliche Leistungssteigerung in der Vorbereitung gelobt. Klärte Nkunkus Flanke nachdem sich Neuer zunächst verschätzte. Auf der anderen Seite wäre er an alter Wirkungsstätte fast zum Torerfolg gekommen. Sein abgefälschter Abschluss ging jedoch knapp drüber. Nichtsdestotrotz ein starker Auftritt. Note: 3,0.

Thomas Müller (bis 67′): Scheint die Umstellung von seinem kongenialen Partner Robert Lewandowski auf das neue, fluide System gut verkraftet zu haben. Kurz vor der Pause spielte er den Doppelpass mit Jamal Musiala, der zum 0:3 führte und hatte in der zweiten Hälfte eine gute Chance aufs 1:4, die letztlich Gnabry nutzte. Zuverlässig wie immer. Note: 2,5.

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Jamal Musiala (bis 60′): Tor, Assist, Pre-Assist. Der heimliche Hattrick eines Mittelfeldspielers. War über seine halblinke Seite nicht zu halten, zeigte sich enorm spielfreudig, kreativ, aber auch robust in den Zweikämpfen. Wann immer er an den Ball kam, wurde es brandgefährlich für Leipzig. Bester Spieler auf dem Platz – und das mit gewaltigem Abstand. Nach solchen Performances sollten seine Startelfeinsätze eine gewisse Regelmäßigkeit einnehmen. Note: 1,0.

Serge Gnabry (bis 78′): Eher weniger ins Kombinationsspiel eingebunden, was aber auch nicht der Sinn des neuen Bayern-Systems zu sein scheint. Zusammen mit Sadio Mané soll er an der Abseitskante lauern, um sein Pace auszuspielen. Das gelang Anfang der zweiten Hälfte, allerdings verstolperte er rechts freistehend den Ball, sodass sein Abschluss aus spitzem Winkel knapp vorbei ging. Erzielte in Minute 66 doch noch seinen Treffer, als er einen Abpraller unters Tordach hing. Note: 2,5.

Sadio Mané: Das größte Kompliment, das man einem Neuzugang machen kann, ist, dass er nicht wie einer spielt. Fügte sich nahtlos ins Bayern-Spiel ein. Seine Laufwege waren auf den Punkt. Zudem motivierte er mit seiner positiven Körpersprache und dem ständigen Anlaufen auch die Teamkollegen. Nicht auf den Punkt war bislang das Timing seiner Läufe. Erzielte gegen D.C. United und jetzt in Leipzig insgesamt vier Abseitstore, zwei pro Partie. Wenn er das auch noch abstellt, könnte es für die Münchener diese Saison weit gehen. Note: 2,5.

Einwechslungen des FC Bayern

Kingsley Coman (ab 60′): Trainierte unter der Woche größtenteils individuell, weshalb ein Startelfeinsatz für ihn nicht infrage kam. Machte seine Aufgabe allerdings auch als Joker ordentlich. In Minute 66 steckte er punktgenau für Thomas Müller durch, woraus das 1:4 entstand. Beim zweiten Abseitstor von Mané mit klasse Laufweg. Note: 2,5.

Ryan Gravenberch (ab 67′): Fiel während der Leipziger Druckphasen in der zweiten Hälfte etwas ab. Wenn man den Worten seiner Teamkollegen Glauben schenken darf, wird er noch wertvoll für die Mannschaft werden. Note: 4,0.

Matthijs De Ligt (ab 78′): Kam als Abwehrchef – und spielte auch wie einer. Dirigierte, gewann Zweikämpfe und Kopfbälle. Ließ sich allerdings auch in der Entstehung des 3:4 etwas zu einfach von Szoboszlai abkochen. Note: 2,5.

Noussair Mazraoui (ab 78′): Hatte seine stärkste Szene, als er zehn Minuten vor Schluss im Zusammenspiel mit Coman eine Chance für Sadio Mané einleitete. Defensiv ansonsten etwas wacklig. Aber auch hier kann man nach einem Spiel noch lange kein endgültiges Fazit über den Transfer ziehen. Note: 3,5.

Leroy Sané (ab 78′): Zeigte diesmal eine wesentlich aktivere und engagiertere Körpersprache, als in den letzten Monaten oder der Nations League. Auch die Tatsache, dass er sich über seine gelbe Karte aufregte, zeigt, dass Sané auf dem richtigen Weg ist. Löste die Situation gegen Hugo Novoa und Peter Gulacsi vor seinem Treffer zum 3:5 absolut herausragend. Nichtsdestotrotz hätte es sich Musiala verdient, nach seiner starken Leistung auch in Frankfurt wieder in der Startelf zu stehen. Note: 2,0.

Julian Nagelsmann: Entschied sich im ersten Pflichtspiel nach der Ära Lewandowski für ein 4-2-2-2 mit Serge Gnabry und Sadio Mané als Doppelspitze, was in der ersten Hälfte hervorragend aufging. Bayern zeigte sich dominant, probierte, immer wieder mit einem Kontakt ins letzte Drittel zu kommen, was beim 0:2 schulbuchmäßig funktionierte. Das 0:3 sah zudem nach einer einstudierten Variante aus. In der zweiten Hälfte wurde jedoch ersichtlich, dass vor allem das Verteidigen von Eckbällen noch ein Thema ist. André Silva köpfte ans Gebälk, Marcel Halstenberg traf per Bogenlampe. Für diesen frühen Zeitpunkt der Saison machten die Münchener jedoch mehr richtig, als falsch und sicherten sich verdient den Titel. Note: 2,0.

Robert Schröder: Manchmal etwas kleinlich in den Zweikämpfen. Aber bei den großen Entscheidungen lag er zu 100 Prozent richtig. Die beiden Abseitstore von Mané waren abseits, der Elfmeter ein klarer Elfmeter. Souveräne Leistung. Note: 2,0.

Spielnote: Eine Halbzeit lang durfte der FC Bayern zaubern. Ab Minute 46 stand dann auch ein Gegner auf dem Platz, der es trotz zwischenzeitlichem 0:3- und 1:4-Rückstands nochmal spannend gestalten konnte. Mit acht Treffern ein Spektakel erster Güte, das auf beiden Seiten auch spielerisch hochklassige Momente hatte. Note: 1,5.

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Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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