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90PLUS » Diomande-Hype: Warum ein Wechsel im Sommer verfrüht wäre
Bundesliga

Diomande-Hype: Warum ein Wechsel im Sommer verfrüht wäre

Till Gabriel
28.02.26, 11:28
Till Gabriel
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Er ist einer der Shootingstars der Bundesliga: Leipzig-Dribbler Yan Diomande. Schon jetzt buhlen etliche Spitzenteams um den Ivorer.

Viele Experten staunten nicht schlecht, als RB Leipzig im Sommer satte 20 Millionen Euro für einen 18 Jahre alten Flügelstürmer von CD Leganes auf den Tisch legte. Der hatte bis dahin gerade einmal zehn Einsätze in La Liga vorzuweisen, sein Marktwert wurde von transfermarkt auf läppische 1,5 Millionen Euro geschätzt.

„Mit Yan Diomande ist uns die Verpflichtung eines absoluten Top-Talents gelungen und wir sind sehr froh, dass er seine Zukunft bei RB Leipzig sieht“, jubelte RB-Geschäftsführer Marcel Schäfer bei der Vorstellung des Youngsters: „Er ist ein linker Flügelspieler, der ein herausragendes Tempo mitbringt, dribbelstark, sehr athletisch und abschlussstark ist. Dazu gibt er keinen Ball verloren und spielt sehr mannschaftsdienlich.“

Bundesliga, Afrika-Cup, WM – Diomandes steiler Aufstieg

Etwas mehr als ein halbes Jahr später lässt sich festhalten, dass Schäfer mit allem Recht hatte. Diomande hat die Zweifler längst verstummen lassen und hat sich bei den Roten Bullen zu einem der spannendsten Spieler der Bundesliga entwickelt. Acht Tore und sechs Vorlagen sammelte Diomande bisher für seinen neuen Arbeitgeber, darunter sogar ein Dreierpack gegen Eintracht Frankfurt.

Yan Diomande
Foto: Getty Images

Im Oktober debütierte der Stürmer für die A-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste und erzielte in neun Einsätzen bereits drei Tore für sein Land, mit dem er im Winter zudem am Afrika-Cup teilnahm. Das nächste Highlight mit „Les Éléphants“ steht schon vor der Tür. Für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ist der mittlerweile 19-Jährige fest eingeplant.

Der steile Aufstieg des Rechtsaußen hat längst die internationalen Spitzenklubs auf den Plan gerufen. Im Sommer dürfte es für RB Leipzig schwer werden, den Senkrechtstarter zu halten, insbesondere, falls dieser auch auf der WM-Bühne zu überzeugen weiß. Rekordnationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus mutmaßte bereits, dass Angebote im dreistelligen Millionenbereich bei den Sachsen reinflattern könnten. Für RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff steht derweil fest, dass „er nächste Saison noch da ist – auch wenn ein Angebot über 80 oder 90 Millionen Euro kommt.“

Wieso Diomande ein weiteres Jahr in Leipzig guttut

Ein weiteres Jahr in Leipzig ist für den Ivorer wohl ohnehin das Beste. Bei allem Talent, das er bereits nachgewiesen hat, steht regelmäßige Spielpraxis an erster Stelle. Bei Klubs wie Liverpool oder dem FC Bayern, mit denen er in Verbindung gebracht wurde, ist nicht nur die Konkurrenzsituation eine andere, auch die Erwartungen sind ungleich höher. In Leipzig ist Diomande gesetzt, muss nicht mit Spielern wie Michael Olise oder Mohamed Salah um den Platz auf dem rechten Flügel kämpfen und kann in seinem zweiten Jahr trotz seines jungen Alters schon in eine Führungsrolle hineinwachsen.

Zudem weist Diomande neben seinen unübersehbaren Stärken im Dribbling, seiner Torgefahr und seinem enormen Tempo noch Nachholbedarf im taktischen Bereich und in der Entscheidungsfindung auf. Baustellen, an denen er in der Bundesliga besser arbeiten kann, als etwa in der physisch geprägten Premier League.

Dass sich die Sachsen tatsächlich berechtigte Hoffnungen auf einen Verbleib des Youngsters machen dürfen, zeigt dessen bisheriger Karriereverlauf. Diomande traf seine Entscheidungen stets mit Bedacht und Fokus auf die Vorteilhaftigkeit für die eigene Laufbahn. Schon als Jugendlicher verließ er die Heimat, um in den USA eine Profikarriere anzustreben. Als sein Talent erstmals auffiel, absolvierte er Probetrainings bei großen Marken wie Chelsea, entschied sich letztlich aber für die Station bei Leganes und zog ein halbes Jahr später weiter in die Bundesliga.

Yan Diomande
Foto: Getty Images

Seit einem Social-Media-Post gilt Liverpool als Traumverein des 19-Jährigen, der dem zuletzt jedoch widersprach. „Die Leute haben es so dargestellt, als wäre es mein Traumverein. Aber in erster Linie ist es der Lieblingsverein meines Vaters“, ordnete Diomande im Bild-Interview die Verbindung zu den Reds ein: „Ich habe großen Respekt vor Liverpool, aber mein Traumverein ist im Moment Leipzig“. Und: „Ich werde nie mit meinem Klub streiten! Wenn ich im Sommer hierbleibe, bin ich absolut glücklich.“ Seiner Karriere würde es guttun.

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