Am Freitagabend spielt der BVB zuhause gegen den FSV Mainz 05 und will einen Sieg einfahren, um wieder einmal kurzfristig an den FC Bayern heranrücken zu können und zwar bis auf drei Punkte.
Die Dortmunder haben in den letzten Wochen zwar nicht immer brillant gespielt, aber oftmals die entscheidenden Punkte eingefahren. 3:2 gegen Heidenheim, ein knapper Sieg gegen St. Pauli, das war alles nicht überragend, aber ausreichend.
Jetzt geht es gegen die Mainzer, die sehr gute Chancen haben, die Klasse zu halten. Dass es überhaupt dazu kommt, ist beeindruckend und dem Aufschwung unter Urs Fischer geschuldet.
Auf der Pressekonferenz des BVB vor dem Spiel gegen die 05er sprach Niko Kovac, der Trainer der Schwarzgelben, über die anstehenden, wichtigen Spiele. „Wir haben jetzt fünf wichtige Spiele in zwei Wochen“, sagt Niko Kovac und blickt voraus auf die Play-off-Duelle mit Atalanta Bergamo in der Champions League und die Bundesliga-Spiele gegen Mainz, Leipzig und Bayern.
Kovac mit Abwehrsorgen
Der Fokus liegt aber jetzt erst einmal auf Mainz 05. „Mainz ist für mich das wichtigste Spiel, weil es uns – wenn wir gewinnen – dabei hilft, auf die kommenden Spiele gut vorbereitet zu sein“, sagt Kovac. Zuletzt gab es einige Ausfälle bei den Dortmundern und die Personallage ist noch immer nicht entspannt. Denn: Yan Couto ist wieder zurück im Training. „Er ist auf dem Weg der Besserung. Ich hoffe, dass er eine Alternative sein wird“, erklärt Kovac. Bei Marcel Sabitzer sieht es sogar noch besser aus: Der Mittelfeldspieler hat am Dienstag und Mittwoch Teile des Mannschaftstrainings absolviert, weshalb Kovac damit rechnet, dass Sabitzer gegen Mainz wieder mit dabei sein wird. Das gleiche gilt für Karim Adeyemi: „Er ist einsatzbereit für das Spiel.“

In der Abwehr muss Kovac aber improvisieren. Denn Filippo Mane, Emre Can und auch der gelbgesperrte Nico Schlotterbeck fehlen. : „Ich bin davon überzeugt, dass wir genug Qualität haben, um das Spiel für uns zu entscheiden“, ist Kovac aber zuversichtlich. Vermutlich spielen Niklas Süle, Waldemar Anton und Ramy Bensebaini im Abwehrzentrum.

