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90PLUS » Effenberg watscht Jackson ab: „Wenn ich Trainer wäre…“
Bundesliga

Effenberg watscht Jackson ab: „Wenn ich Trainer wäre…“

Jonas Krause
16.03.26, 19:31
Jonas Krause
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Nach der frühen roten Karte im Bundesliga-Topspiel des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen musste sich Stürmer Nicolas Jackson viel Kritik anhören – auch von Fußballexperte Stefan Effenberg, der einst selbst für die Münchner auflief. 

Es war ein elementarer Wendepunkt im Spiel der Bayern gegen Leverkusen, den deutschen Meister der Saison 2023/24, als Nicolas Jackson (24) im Mittelkreis Gegenspieler Martin Terrier grob foulte und nach Einschalten des VAR die Rote Karte sah. Damit erwies der Stürmer, der den Vorzug gegenüber dem angeschlagenen Harry Kane erhielt, seiner Mannschaft einen Bärendienst.

Mehr als eine Halbzeit lang spielte der FCB in Unterzahl, nach der zweiten Roten Karte in der 84. Minute gegen Luis Diaz gar nur noch mit neun Mann auf dem Platz. Zwar konnte sich der deutsche Rekordmeister dennoch ein 1:1-Unentschieden in der BayArena sichern – das Einsteigen, insbesondere von Jackson, stieß trotzdem auf Unverständnis. Auch bei Stefan Effenberg, der im Doppelpass von Sport1 scharfe Kritik am Leihspieler äußerte.

Jacksons Rote Karte sorgt bei Effenberg für Unverständnis

Auch Schiedsrichter Christian Dingert, aufgrund seiner vielen heiß diskutierten Entscheidungen ohnehin im Mittelpunkt, kam bei Effenberg in der Szene der 42. Minute nicht gut weg: „Er hat den klaren Blick und ich erwarte von einem Top-Schiri, dass er die Szene nicht mit Gelb beurteilt, sondern direkt mit Rot. Aber die Frage, die sich hier stellt: Warum Jackson im Mittelkreis so dumm übermotiviert dahingeht? Wenn ich Trainer wäre, würde ich mich verdammt ärgern.“ (Zitat via Goal.com)

Der senegalesische Nationalspieler sammelte mit seinem Foul jedenfalls keine Pluspunkte bei Trainer Vincent Kompany – schien der Spieler sich doch zuletzt noch über seine vergleichsweise geringen Einsatzzeiten zu beschweren. Nun wird der 24-Jährige zumindest mal für die kommenden beiden Spiele in der Bundesliga ausfallen, eine finale Entscheidung des DFB über die Strafe steht aber noch aus.

Stefan Effenberg. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)
Foto: Getty Images

Bei der zweiten Roten, respektive Gelb-Roten Karte von Luis Diaz möchten die Bayern indessen noch Protest einlegen. Kurz vor Schluss flog der bereits verwarnte FCB-Stürmer wegen einer vermeintlichen Schwalbe vom Platz. Eine Entscheidung, die Referee Dingert selbst später als falsch bezeichnete. Nun soll geprüft werden, ob die automatische Sperre für den Kolumbianer noch verhindert werden kann. Ein solches Szenario wird bei Jackson sicherlich nicht eintreten.

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