Der FC Bayern München führt die Tabelle in der Bundesliga momentan mit sechs Punkten Vorsprung an. Der Rekordmeister hat es geschafft, eine kleine Mini-Krise zu überwinden, als man in der Liga zweimal in Folge patzte und dabei auch nicht gut spielte.
Zuletzt gab es Siege gegen Hoffenheim (5:1) und Bremen (3:0) in der Liga, zwischendurch gab es einen 2:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen RB Leipzig. Bayern ist wieder auf Kurs, die Mannschaft wirkt wieder spritziger und strukturierter und verteidigt besser.
Es gibt also Fortschritte, die glasklar zu erkennen sind. Und die kleine Schwächephase scheint auf jeden Fall vorbei zu sein.
Eberl spricht über die schwere Bayern-Phase
In einem Interview mit Sport1 sprach Max Eberl, der Sportvorstand des Rekordmeisters, nun über die letzten Wochen und die etwas schwierigere Phase des FC Bayern. „Einen „Flow“ muss man sich immer wieder neu erarbeiten, das haben wir erreicht – auch wenn die Niederlage gegen Augsburg oder das Remis beim HSV schwierig waren. Da haben wir ein bisschen auf die Nase bekommen. Wir wissen aber, dass wir uns nach Rückschlägen immer wieder befreien können – auch wenn wir nicht auf alles Einfluss haben“, sagte Eberl.

Dass Bayern noch in allen Wettbewerben gute Chancen hat, das ist derweil sehr positiv. „Wir haben aus jedem Moment der Vorsaison etwas für uns mitgenommen und über die Klub-WM hinaus in die neue Spielzeit hineingetragen. Aktuell sind wir deshalb noch in allen Wettbewerben dabei und sind auch auf Spitzenniveau konkurrenzfähig. Es handelt sich zwar um eine Momentaufnahme, aber ich bin eigentlich kein Freund dieses Begriffs, schließlich steckt hinter jedem Moment eine Geschichte. Die Stimmung ist in meiner Wahrnehmung gut und gleichzeitig konzentriert“, so der Sportvorstand weiter.
Wichtig wird es für Bayern jetzt sein, in den kommenden Wochen die Konzentration hochzuhalten und auch weiterhin die Belastung gut zu verteilen.

