Der FC Bayern ist in der Bundesliga mal wieder das Maß aller Dinge. Auch ein ehemaliger Trainer ist von den Münchenern beeindruckt.
Jürgen Klinsmann war im Gespräch mit transfermarkt voll des Lobes für seinen Ex-Verein. „Die Bayern sind einfach diese Saison nicht zu stoppen. Die Konkurrenz der Bayern zeigt ja in den europäischen Wettbewerben, dass sie international mithalten können“, schwärmte der ehemalige Bundestrainer, der dem FCB indirekt schon zur Meisterschaft gratulierte: „Der FC Bayern kann sich jetzt fast schon voll und ganz auf die Champions League konzentrieren. Echt beeindruckend! Riesenkompliment.“
Der Rekordmeister steuert nach der Hälfte der Saison auf den nächsten Titel zu und ist nach 16 Spieltagen noch ungeschlagen. Die eindrucksvolle Bilanz nach 17 Spieltagen: 15 Siege und zwei Remis, dazu 66 Tore bei nur 13 Gegentreffern. Die Konkurrenz liegt bereits weit zurück und leistete sich bereits zu viele Ausrutscher.
Klinsmann lobt Kompany: „Er konzentriert sich voll und ganz auf das Wesentliche“
„Im Moment ist der FC Bayern in Deutschland absolut eine Klasse für sich, die Verfolger nehmen sich gegenseitig die Punkte ab und was Leverkusen vor zwei Jahren geschafft hat, wird wohl auf einige Zeit hinaus eine absolute Ausnahme bleiben“, ist sich Klinsmann sicher: „Den Verfolgern bleibt nur noch der Wettbewerb auf die weiteren Europacup-Plätze. Da kommt schon ein wenig Langeweile auf.“
Der Weltmeister von 1990 stand in der Saison 2008/2009 selbst beim FC Bayern an der Seitenlinie, sein Engagement als Trainer an der Säbener Straße verlief allerdings höchst unglücklich. Ende April 2009 wurde er entlassen, Meister wurde der VfL Wolfsburg. Klinsmann trainierte seitdem noch die Nationalmannschaft seiner Wahlheimat USA, Hertha BSC und die südkoreanische Auswahl.

Von Vincent Kompany, dem aktuellen Trainer des FCB, ist Klinsmann voll überzeugt: „Von außen beobachtet kann man ihm nur große Komplimente geben, wie er alles handhabt. Sehr sachlich, ruhig und entspannt, wie er seine Interviews gibt. Er konzentriert sich voll und ganz auf das Wesentliche.“

