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90PLUS » Eintracht-Hammer: Darum denkt Sportchef Krösche nun an einen Abgang
Bundesliga

Eintracht-Hammer: Darum denkt Sportchef Krösche nun an einen Abgang

Jonas Krause
10.03.26, 12:47
Jonas Krause
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Die Zukunft von Sport-Vorstand Markus Krösche bei der Eintracht ist so ungewiss wie nie zuvor. Kommt es im Sommer tatsächlich zu Trennung?

Seit 2021 arbeitet Markus Krösche (45) für den Bundesligisten Eintracht Frankfurt – und das ziemlich erfolgreich. In den fünf Jahren unter seiner Leitung gewann die SGE die Europa League, erreichte das DFB-Pokalfinale, spielte je zweimal in der Champions League und Europa League und einmal in der Conference League.

Dabei überzeugte der 45-Jährige insbesondere mit klugen Transfers und formte den Klub aus Hessen zu einem der spannendsten Vereine in Deutschland. Gerade die millionenschweren Abgänge der letzten Jahre, die dem Verein eine Menge Geld und damit die Möglichkeit brachten, den Kader immer wieder aufs neue anzupassen und zu optimieren, darf sich Krösche auf seine Fahne schreiben lassen. Dazu gehören etwa Randal Kolo Muani, Hugo Ekitike oder Omar Marmoush. Doch die Erfolgsgeschichte scheint zu bröckeln.

Bundesliga-Saison 2025/26: Kritik an Krösche wächst

Erst enttäuschte die Eintracht in der Champions League und scheidete schon nach der Ligaphase mit gerade einmal vier gesammelten Punkten aus, dann setzte sich die sportliche Krise auch in der Liga fort und mündete in der Entlassung von Trainer Dino Toppmöller. Zwar schien Krösche mit der Verpflichtung von Neu-Coach Albert Riera erneut ein glückliches Händchen bewiesen zu haben, doch auch intern wurden einige Transferentscheidungen des Vorstands in den vergangenen Monaten kritisiert.

Der 45-Jährige wurde so plötzlich öffentlich aus seinen eigenen Reihen angezählt, nachdem ihm mit Elye Wahi für 26 Millionen Euro der erste große Transfer-Fehlkauf unterlaufen war. Vorstandssprecher Axel Hellmann sagte auf der Mitgliederversammlung im Januar etwa: „Ich glaube, wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt, und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert.“

An seinem letzten Arbeitstag bei Eintracht Frankfurt hat Finanzvorstand Oliver Frankenbach einen Rekordumsatz von 390,5 Millionen Euro präsentiert.
Foto: Getty Images

Aussagen, die bei Krösche wohl nicht gut ankamen. Trotz seines laufenden Vertrags bis 2028 soll der ehemalige Leipzig-Sportdirektor daher ins Grübeln gekommen sein, geht es um seine unmittelbare Zukunft bei der SGE. Daher ist nach Informationen der Sport BILD aktuell offener denn je, ob Krösche auch über den Sommer hinaus bei der Eintracht bleiben wird.

THEMENEintracht FrankfurtMarkus Krösche
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