FC Bayern unter Druck: Kapitän Neuer auch gegen Katar-Deal?

FC Bayern: Neuer soll sich gegen den Katar-Deal ausgesprochen haben
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News | Für den FC Bayern München dürfte die Jahreshauptversammlung am 25. November aufgrund des Katar-Krachs für viel Wirbel sorgen. Kapitän Manuel Neuer soll ebenfalls gegen eine weitere Zusammenarbeit sein.

FC Bayern: Neuer soll Gespräch mit Verantwortlichen gesucht haben

Sportlich funktioniert beim FC Bayern fast alles. Bis auf den krassen Aussetzer im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach (0:5) sorgt die Nagelsmann-Elf für Begeisterung bei den Fans.

Ein anhaltender Kritikpunkt, der immer wieder für Wirbel sorgt, ist die Zusammenarbeit des Rekordmeisters mit Katar. Beim Spiel gegen den SC Freiburg (2:1) kritisierte die Südkurve mit einem großen Banner den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn (52) sowie Vereinspräsidenten Herbert Hainer (67) für den Katar-Deal. Seit Jahren prangert der Schriftzug „Qatar Airways“ auf den Trikots des Rekordmeisters. So sollen die Münchener dafür laut Medienberichten zufolge rund 20 Millionen Euro pro Jahr bekommen.

Bei der Jahreshauptversammlung am 25. November müssen sich die Verantwortlichen öffentlich mit der Thematik auseinandersetzen. Bislang schweigen diese zum Unmut der Fans zur immer lauter werdenden Kritik. Doch auch innerhalb der Mannschaft soll es kritische Stimmen geben. Wie die Bild berichtet, soll Kapitän Manuel Neuer (35) bereits vor einem halben Jahr ein Gespräch mit einem Verantwortlichen gesucht haben.

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Der Keeper wollte dem Bericht zufolge „Hintergründe zur Situation der Mennschen- und Arbeiterrechte“ im Wüstenstaat erfragen. Den Deal und die daraus resultierenden Folgen soll er damals kritisch hinterfragt haben. Er soll laut Bild-Informationen nicht der einzige Spieler sein, der begrüßen würde, wenn der Klub den Deal 2023 auslaufen lassen würde. Auf Nachfrage des Blatts wollte er sich nicht dazu äußern.

(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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