In der Bundesliga hat der FC Bayern München momentan einen großen Vorsprung vor der Konkurrenz. Acht Punkte sind es auf den ersten Verfolger, zudem spricht das Torverhältnis extrem für die Bayern.
Interessant ist auch, dass der FCB natürlich auf finanzieller Ebene einen Vorsprung mitbringt. Klar, selbst erwirtschaftet und erarbeitet, aber nicht wenige sind der Meinung, dass innerhalb der Liga eine Umverteilung stattfinden muss.
Manch andere Verantwortliche und Experten sind der Meinung, es müsse sich endlich für Investoren geöffnet werden. Einerseits seitens der DFL, andererseits durch die Vereine. Die 50+1-Regel müsse fallen.
Bayern-Boss Dreesen spricht über Lage der Liga
Jan-Christian Dreesen, der Bayern-CEO, hat sich nun gegenüber der BILD am Sonntag zu diesen Themen geäußert. „Der FC Bayern ist hier nicht das Problem. Wir sind Teil der Lösung!“, sagte der Boss des FCB. Und weiter: „Durch unsere Erfolge national und insbesondere international, mit unserer Attraktivität für ausländische Stars wie Harry Kane oder Michael Olise, sind wir Motor der Bundesliga.“
Der Bayern-Vorstand sieht seinen Verein als selbstloses Vorbild für andere Klubs: „Der FC Bayern produziert mehr als 30 Prozent der Reichweite der Bundesliga im Ausland, bekommt aber deutlich weniger als die Hälfte davon als Ausschüttung. Wir stehen zum Solidarprinzip, wir sind Teamplayer.“

Wer aber dann den FCB für Rückstände in der Auslandsvermarktung verantwortlich mache, „sollte weniger lamentieren und stattdessen alles dafür tun, dass der eigene Klub und die eigenen Spieler international sichtbarer werden.“ Das ist eine klare Ansage für den Rest der Liga. Dennoch muss es Lösungen geben. Nicht nur national, sondern auch, um international besser mithalten zu können.

