Der Frankfurter Rasmus Kristensen sprach über mentale Probleme im Profifußball und offenbarte seine vergangenen Gedanken, die Karriere vorzeitig an den Nagel zu hängen.
Seit 2024 ist Rasmus Kristensen Teil der Eintracht in der Bundesliga. Zuvor spielte er unter anderem für Ajax Amsterdam, RB Salzburg, AS Rom und Leeds United. Bei der SGE kommt der Rechtsverteidiger derweil bereits auf 68 Spiele und neun Tore, Kristensen ist ein wichtiger Teil der Mannschaft geworden.
Doch auch und gerade persönlich schien der Schritt nach Frankfurt für den 28-Jährigen genau richtig gewesen zu sein. Denn wie der Spieler jüngst im Podcast „Eintracht vom Main“ verriet, hatte er in den Jahren zuvor den Spaß am Fußball zwischenzeitlich ganz verloren.
Kristensen über seine Zeit vor Frankfurt: „Ich hatte den Glauben verloren“
„Es war schlimm. So schlimm, dass ich sogar mit dem Fußball aufhören wollte. Ich habe gedacht, dass diese Fußballwelt nichts für mich ist“, sagte der dänische Nationalspieler im Gespräch. „Die Entscheidung war eigentlich schon gefallen. Ich hatte den Glauben verloren. Meine Mentalität war: Spaß und Profifußball gehören nicht zusammen.“ (Zitat via Kicker)
Und führte fort: „Man hat sein ganzes Leben für diesen Traum gearbeitet, für dieses Ziel. Dann erreicht man es und hat plötzlich das Gefühl, dass es für einen nicht das Richtige ist. Man hat das Gefühl, viel Zeit für nichts verloren zu haben.“


