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90PLUS » „Haben alles verloren“: Hamann poltert gegen den VAR
Bundesliga

„Haben alles verloren“: Hamann poltert gegen den VAR

Till Gabriel
09.02.26, 21:15
Till Gabriel
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Der Videoassistent und die Schiedsrichterleistungen in der Bundesliga sorgen für Diskussionen. Dietmar Hamann hat eine klare Meinung.

Beim 2:0 des 1. FSV Mainz 05 gegen den FC Augsburg hatte ein schmeichelhafter Strafstoß zur frühen Führung für die Nullfünfer geführt. Der VAR schaute sich die Szene an, die Entscheidung auf dem Feld blieb jedoch bestehen. Elvis Rexhbecaj hatte den Mainzer Stefan Bell höchstens minimal am Knie erwischt, der ging dennoch zu Boden. „Ich weiß nicht, wo er ihn getroffen haben soll“, sprach TV-Experte Hamann im Sky-Studio den Fans der Fuggerstädter aus der Seele und holte zu einer scharfen Kritik am VAR aus.

„Alle schimpfen. Der Schlotterbeck, der Baum, überall schimpfen alle. Dann macht doch mal was! Dann macht doch mal was! Geh doch mal zum DFB und sag: ,Wir müssen was machen.‘ Weil so kann es nicht weitergehen“, polterte der frühere Nationalspieler und legte nach: „Wenn sie nichts machen, dann sollen sie sich nicht jede Woche hinstellen und sagen: ,Oh, der Videobeweis.‘ Ich kann das nicht mehr hören. Ich kann das nicht mehr sehen.“

VAR-Ärger auch in Köln: „Jeder, der mal am Kopfballpendel war…“

Im Studio wollte Moderatorin Britta Hofmann den aufgebrachte Experten sogar beruhigen. „Ich mache mir Sorgen um den Fußball! Macht euch keine Sorgen um mich. Mir geht es gut“, entgegnete Hamann und sprach Schiedsrichter Patrick Ittrich zumindest ein Lob dafür aus, dass dieser die Fehleinschätzung nach der Partie einräumte.

Köln gegen Leipzig
Foto: Getty Images

Die Szene in Mainz war jedoch nicht der einzige Aufreger am vergangenen Wochenende. Auch der 1. FC Köln fühlte sich nach dem 1:2 gegen RB Leipzig eines Punktes beraubt. Nach einem klaren Handspiel von Christoph Baumgartner auf der Torlinie hätte der Effzeh einen Strafstoß bekommen, doch eine Abseitsstellung von Sebastian Sebulonsen im Vorfeld verhinderte den Elfmeter.

Wie die TV-Bilder zeigten, war diese jedoch nicht einwandfrei zu erkennen, zudem hätte der Kopfball von Leipzigs David Raum, der bei Sebulonsen landete, durchaus als kontrollierter Kontakt gewertet werden können. „Jeder, der mal am Kopfballpendel war, kann beurteilen, ob ein Nationalspieler den Ball da rausköpfen kann“, sagte Köln-Coach Lukas Kwansiok nach der Partie: „Das ist einfach bitter.“

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