Der 1. FC Köln hat im Poker um Shootingstar Said El Mala klare Kante gezeigt. Für den Offensivspieler gibt es eine feste Schmerzgrenze und die liegt bei stolzen 50 Millionen Euro.
Wie die SPORT BILD berichtet, hat der Klub intern entschieden, den 19-Jährigen nur bei einem Angebot in dieser Größenordnung ziehen zu lassen. Damit setzt Köln ein klares Zeichen im Werben um eines der spannendsten Talente der Bundesliga in den eigenen Reihen.
Brighton wohl raus: Köln verlangt hohe Ablöse für El Mala
Die Verantwortlichen um Sportchef Thomas Kessler und Kaderplaner Tim Steidten haben einen klaren Plan entwickelt. Für weniger soll der deutsche U21-Nationalspieler den Klub nicht verlassen, heißt es. Intern gilt die Marke von 50 Millionen Euro als absolute Untergrenze. Dabei zeigt sich der FC durchaus verhandlungsbereit, solange die Summe erreichbar bleibt. Denkbar wäre etwa ein Modell mit fixer Ablöse plus Bonuszahlungen. Entscheidend ist aber jedenfalls, dass es unter dieser Grenze wohl keinen Deal geben wird.
Besonders für Brighton and Hove Albion, das bisher in der Pole-Position im Werben um El Mala lag, könnte diese Entwicklung zum Problem werden. Der Premier-League-Klub hatte zuletzt Angebote im Bereich von rund 30 bis 40 Millionen Euro abgegeben und lag damit deutlich unter der Kölner Schmerzgrenze.

Deshalb scheint ein Transfer zum Klub von Trainer Fabian Hürzeler aktuell eher unwahrscheinlich. Zwar gab es bereits Gespräche, doch auf dieser Basis sind konkrete Verhandlungen wohl kaum mehr möglich. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich Brighton vorerst zurückzieht.
Ein entscheidender Vorteil für den FC: El Mala steht noch langfristig bis 2030 unter Vertrag, und zwar ohne Ausstiegsklausel. Köln hält also alle Trümpfe in der Hand und kann den Preis selbst bestimmen. Zudem hat der Klub zuletzt strategisch vorgesorgt, etwa durch den Rückkauf von Weiterverkaufsrechten. Klar ist, dass Köln beim möglichen Rekordtransfer nichts dem Zufall überlassen will.

