„Das war zu wenig, das ist ganz klar“: Stimmen zum Derbysieg von Union bei Hertha

Hertha Union
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News | Hertha BSC unterlag dem FC Union im Stadtderby zuhause mit 1:4. Es war eine deutliche Niederlage für die „Alte Dame“, die auch verdient so hoch ausgefallen ist. 

Hertha unterliegt Union: Die Stimmen zum Spiel

Hertha BSC legte viel Hoffnung in das Derby gegen den FC Union. Die Realität war aber ernüchternd. Mit 1:4 unterlag der Gastgeber im Olympiastadion den Köpenickern und bekam dabei eiskalt alle Schwächen aufgezeigt. Marcel Lotka, Torhüter von Hertha, zeigte eine gute Leistung, war am Ende dennoch enttäuscht. „Wir hatten die Unterstützung von den Fans, das hat uns gepusht. Es war von uns einfach zu wenig, das müssen wir analysieren. Das war zu wenig, das ist ganz klar. Jetzt heißt es für uns, dass wir in den direkten Duellen die Punkte holen müssen, es wird immer enger.“

Hier geht es zur Tabelle der Bundesliga 

Ein deutlich positiveres Fazit zog Christopher Trimmel, Rechtsverteidiger des FC Union: „Das bedeutet sehr viel. Wir wollten unbedingt gewinnen, vor allem für unsere Fans. Dieses Spiel zeigt uns, wie konstant wir unterwegs sind. Natürlich wussten wir, dass Hertha viele Probleme hat, wir wünschen uns auch, dass der Klub in der Liga bleibt, weil das Spiel ist ein Fußballfest, sowas wünsche ich mir auch für die kommenden Jahre. So ein Derby macht schon was aus einer Stadt, ich mag es sehr.“

Timo Baumgartl, dem das Eigentor zum 1:1 unterlief, äußerte sich ebenfalls bei Sky: „Wir sind mit dem Ziel angereist, den dritten Sieg diese Saison gegen Hertha einzufahren und das haben wir geschafft. Jetzt geht es darum, diesen Abend zu genießen und den Fans etwas zurückgeben zu können. Ich glaube, wir können das Spiel schon in der ersten Halbzeit entscheiden, hatten einige Chancen. Am Ende ist das auch in der Höhe verdient.“

Anschließend hatte Felix Magath, Trainer von Hertha BSC, das Wort. Der erfahrene Übungsleiter erklärte: „Wir haben heute gegen eine bessere Mannschaft gespielt. Und diese bessere Mannschaft war hoch engagiert, hat von Beginn an ihre Qualitäten auf den Platz bekommen. Das Spiel hat sich dann auch so entwickelt. Union war robuster als unsere Mannschaft, wir konnten uns nicht richtig durchsetzen, auch wenn wir die erste gute Chance hatten.“

(Photo by Boris Streubel/Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

Alle Kommentare


  • Leopold sagt:

    Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken . Solange der Machtgeile Vorstand nicht zurück tritt und Platz für fähige Kräfte macht wir sich bei Hertha nichts ändern . Geld in Händen von Machern die nur von sich behaupten die Größten und Besten zu sein und keinen Blick für die vorhandenen Probleme haben werden nie Erfolg haben . Das ist bei Hertha schon seit dem Bundesligaskandal Tagesordnung.

  • Frank leitert sagt:

    Das wars! Ich gehe seit 1963 zu Hertha BSC so eine schlechte Mannschaft, habe ich noch nie gesehen. Ich glaube Hertha wird keines der nächsten drei Spiele gewinnen. Die Herren Gegenbauer und Co müssen weg.


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