Hofmann: „Heute bin ich echt sprachlos“ – Stimmen zum Gladbach-Debakel

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News | Mit 0:6 verlor Borussia Mönchengladbach das Heimspiel gegen den SC Freiburg. Alle Tore fielen bereits in der ersten Halbzeit. Entsprechend enttäuscht waren die Verantwortlichen und Spieler der Fohlen nach der Partie. 

Lienhart nach Sieg: „Mitleid hat man da nicht“

Mit 0:6 verlor der Gastgeber Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg. Direkt nach dem Spiel stellte sich Jonas Hofmann, Mittelfeldspieler der Borussia, bei DAZN. „Ich habe wenig Worte, ehrlich gesagt. Das war Wahnsinn, dass wir vier Standardgegentore bekommen. Es kam alles zusammen, wir haben desolat verteidigt und das Spiel war unfassbar schnell vorbei, gefühlt spätestens nach dem 0:4. Es ist schwer. Selbst nach dem 0:2 stellt man sich die Frage, ob wir noch in der Kabine sind. Heute bin ich echt sprachlos. Wir müssen das jetzt sofort abhaken, das ist das Beste, was man machen kann.“



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Philipp Lienhart, Verteidiger des SC Freiburg, äußerte sich danach und zeigte sich extrem zufrieden: „Wir haben viele Duelle gewonnen, waren brandgefährlich bei ruhenden Bällen und haben auch verdient gewonnen. Die Standards kamen gut, wir sind gut eingelaufen und waren dann eiskalt, daher denke ich schon, dass das auch an der Qualität von uns liegt. Mitleid hat man da nicht, man versucht, so viele Tore wie möglich zu erzielen.“

Auch Patrick Herrmann, Offensivspieler der Fohlen, war bedient: „Es ist schwer in Worte zu fassen, wir geben das Spiel schon nach drei Minuten aus der Hand. Wir haben eine Scheiße gespielt. Sie spielen die Bälle super rein, das wissen wir, aber wir haben gepennt, sie mussten keinen großen Aufwand betreiben, um dann am Ende zu treffen. Wenn du 4:0 hinten liegst nach 20 Minuten, was willst du dann noch machen? Das ganze Spiel war nix heute.“

Max Eberl, Sportdirektor der Borussia, äußerte sich ebenfalls noch. „Es war schon teilweise surreal, was heute passiert ist. Am Anfang haben wir direkt ein Gegentor kassiert, dann haben wir ein zweites bekommen, ein drittes, dann hatten wir gar nicht mehr viel den Ball und bei Standardsituationen waren wir extrem unaufmerksam. Das ist etwas, das mich komplett ärgert. Wir haben einiges aufzuarbeiten.“

 (Photo by Martin Rose/Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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