Am gestrigen Samstag verlor der BVB zuhause mit 2:3 gegen den FC Bayern. Dabei hatte sich Emre Can im Verlauf der ersten Halbzeit verletzt. Schon direkt nach der Auswechslung machten erste Gerüchte die Runde, dass es sich um eine schwere Verletzung handeln soll.
Nach dem Spiel teilte Niko Kovac dann mit, dass die Befürchtung vorherrscht, dass es sich um einen Kreuzbandriss handelt. Eine Untersuchung am Sonntag sollte nun Klarheit bringen.
Diese ist erfolgt. Wie der BVB nun bekannt gab hat sich die Befürchtung bestätigt. Der Verteidiger der Dortmunder, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, hat sich tatsächlich einen Kreuzbandriss zugezogen. Er wird jetzt mehrere Monate ausfallen, sieben bis neun Monate Pause wären nicht ungewöhnlich.
Can-Schock für den BVB
„Emres Verletzung ist extrem bitter. Nicht nur für ihn, sondern für uns alle. Er ist unser Kapitän, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Clubs. Emre wird von uns in den nächsten Monaten jede Unterstützung bekommen, damit er wieder vollständig gesund wird“, sagte Sebastian Kehl zur Verletzung des Defensivspielers.

Zuletzt war es nicht sicher, ob der Abwehrspieler einen neuen Vertrag in Dortmund erhält. Wie sich die Verletzung auf die Chancen auswirkt, bleibt abzuwarten. Nicht selten wird gerade bei einer langen Verletzung einem Spieler eine Verlängerung angeboten, um ihm die Unterstützung und den Rückhalt auszusprechen. Diese wäre dann allerdings verbunden mit einer deutlichen Reduzierung des Gehalts und mehr leistungsabhängigen Boni.
Das wird jetzt aber erst einmal intern diskutiert und dann mit dem Spieler besprochen. Mehrere Medien berichteten zuletzt, dass Can, genauso wie Brandt, tendenziell eher einen neuen Vertrag bekommen sollten, allerdings auch in diesem Fall schon mit einer Reduzierung des Grundgehalts.

