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90PLUS » Jeong lässt Union jubeln: Freiburg kassiert Heimpleite
Bundesliga

Jeong lässt Union jubeln: Freiburg kassiert Heimpleite

Manuel Behlert
15.03.26, 19:35
Manuel Behlert
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Im zweiten von drei Spielen in der Bundesliga am Sonntag spielte der SC Freiburg zuhause gegen Union Berlin. Die Köpenicker wollten sich drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg sichern. 

Natürlich hatte aber auch Freiburg große Ambitionen. Die Breisgauer wollten zumindest an den europäischen Plätzen dranbleiben und die eigene Chance noch halbwegs wahren.

Jeong macht den Unterschied

Befreiungsschlag im Breisgau: Der 1. FC Union Berlin hat im Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga einen immens wichtigen Sieg eingefahren. Beim SC Freiburg gewannen die Hauptstädter am Sonntagabend durch ein spätes Tor mit 1:0 (0:0) und bauten den Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 bei nun noch acht ausstehenden Spielen auf komfortable sieben Punkte aus.

Woo-Yeong Jeong (90.+2) bescherte den Eisernen mit seinem Treffer in der Schlussphase den ersten Auswärtserfolg seit Ende Dezember. Der Tabellenachte aus Freiburg musste das Ende einer beeindruckenden Heimserie hinnehmen: Zuvor war das Team von Trainer Julian Schuster im eigenen Stadion 16 mal hintereinander unbesiegt geblieben.

Unions Trainer Steffen Baumgart hatte im Vorfeld der Partie angesichts des jüngsten Negativlaufs von einer „gewissen Anspannung“ gesprochen: „Natürlich wissen wir, dass die Ergebnisse nicht gut waren“, sagte er. Seine Startaufstellung änderte er im Vergleich zum 1:4 gegen Bremen auf vier Positionen, unter anderem kam Keeper Matheo Raab aufgrund der Fußprobleme von Frederik Rönnow zu seinem Bundesliga-Debüt.

SC Freiburg
Foto: Getty Images

Die Eisernen konzentrierten sich zu Beginn auf die Defensivarbeit und überließen zumeist dem Sport-Club den Ball. Dieser tat sich auf der Suche nach Lücken jedoch schwer und probierte es vor allem aus der Distanz: Kapitän Maximilian Eggestein (12.) und Cyriaque Irié (15.) zielten aber jeweils zu hoch.

Das Geschehen spielte sich auch mit fortlaufender Spieldauer häufig im Mittelfeld ab, Berlin lauerte auf Umschaltmomente. Die aber konnte Freiburg zumeist schon im Ansatz unterbinden. Höhepunkte blieben in der taktisch geprägten Begegnung bis zum Pausenpfiff rar.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich daran zunächst nichts. Derry Scherhant ließ nach 54 Minuten eine Freistoßgelegenheit aus aussichtsreicher Position ungenutzt. Freiburg blieb klar überlegen und hatte nach rund einer Stunde mehr als 70 Prozent Ballbesitz, doch Union verteidigte weiterhin konsequent – und hatte durch Alex Kral (69.) gar plötzlich selbst die Möglichkeit zur Führung. Jeong hatte das letzte Wort.

THEMENSC FreiburgUnion Berlin
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