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90PLUS » „Kein Alleinschuldiger“: Clemens Fritz nach Steffen-Trennung unter Druck
Bundesliga

„Kein Alleinschuldiger“: Clemens Fritz nach Steffen-Trennung unter Druck

90PLUS
01.02.26, 13:33
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Clemens Fritz setzte sich auf das Podium im Bremer Weserstadion und ahnte wohl schon, dass ihm ein unangenehmer Termin bevorstand. Nur kurz nach der Trennung von Trainer Horst Steffen am Sonntag betonte der Sportchef von Werder, dass sein Team im Kampf um den Klassenerhalt einen neuen „Impuls“ brauche. Und musste anschließend viele kritische Nachfragen beantworten.

„Ganz klar muss man sagen: Es gibt keinen Alleinschuldigen“, so der Ex-Nationalspieler: „Wenn sowas passiert, sind wir alle in der Verantwortung. Ich natürlich auch in erster Linie, natürlich auch die Mannschaft.“

Nach dem 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach und dem zehnten Spiel in Serie ohne Sieg sahen die Verantwortlichen nach nur 215 Tagen den Zeitpunkt gekommen, einen Wechsel auf der entscheidenden Position vorzunehmen.

Fritz stellt sich der Kritik an seiner Person

Die öffentliche Kritik richtet sich aber auch an Fritz, der den Kader der Bremer mit Peter Niemeyer, dem Leiter Profifußball, zusammengestellt hat. „Ich bin reflektiert, überdenke natürlich auch viele Handlungen“, sagte Fritz: „Natürlich nehme ich die Kritik auch an und versuche mein Bestmögliches einzubringen, um den Turnaround zu schaffen.“

Dafür hält Fritz eine rasche Neubesetzung des Trainerpostens für unumgänglich. „Wir haben uns dazu entschieden, dass wir einen neuen Impuls brauchen, dass wir ein Stück weit eine neue Energie und Ansprache brauchen“, sagte er. Werder schaue sich dabei weniger im eigenen Klub um und favorisiere eine externe Lösung. Auch ein „Feuerwehrmann“, der als kurzfristige Lösung den Klassenerhalt schaffen soll, sei dabei eine Option.

Zunächst einmal führten die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß die Mannschaft auf den Trainingsplatz und werden die Grün-Weißen interimistisch auf das Spiel beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vorbereiten. Die Fahndung nach einem geeigneten Nachfolger für Steffen läuft parallel.

Clemens Fritz
Foto: Getty Images

„Ich weiß, dass natürlich Druck drauf ist, schnellstmöglich eine Lösung zu finden“, sagte Fritz. Gleichzeitig wolle man nichts überstürzen. Steffen war im Sommer nach seinem Höhenflug mit der SV Elversberg als idealer Nachfolger für den zu RB Leipzig abgewanderten Ole Werner auserkoren worden, doch nach nur sieben Monaten ist der 56-Jährige an der Weser gescheitert.

Er hatte das Ende bereits am Samstag kommen sehen. Tiefe Falten zeichneten sich auf Steffens Gesicht ab, der Blick war leer. „Ob ich weiterarbeiten darf“, sagte Steffen, „hängt nicht von mir ab. Aber wenn das so ist, dass sich Gedanken gemacht werden, dann ist das so.“ Am Sonntag hatte er Gewissheit. Bremen liegt nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Daher konnte Steffen auch das Traumtor von Keke Topp zum Ausgleich in der Nachspielzeit (90.+4) nicht mehr retten.

Dabei hatte Steffen in Bremen einen ordentlichen Start hingelegt. Doch zuletzt ging fast gar nichts mehr, von Platz neun nach zwölf Spieltagen rauschte Werder auf Rang 15 ab. „Es ist eine schwierige Situation, da brauchen wir nicht drumrum reden“, sagte Fritz.

Jetzt ist aber auch er gefordert. Wer soll Werder vor dem Abstieg retten? Und mit welchem Personal? Am Montagabend schließt das Transferfenster. Bremen muss gerade in der Offensive noch nachlegen. Auch deshalb ist Steffen gescheitert.

THEMENClemens FritzHorst Steffen
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