Köln | Heldt kritisiert VAR und DFB: „Einfach enttäuschend“

Horst Heldt (Köln) Manager des 1. FC Köln
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News | Köln-Manager Horst Heldt hat nach der Niederlage gegen den SC Freiburg die Handhabe des VAR kritisiert. Der DFB bekam aufgrund seiner ‚Schiedsrichter-Regelung‘ ebenfalls sein Fett weg.

Heldt über DFB-Schiedsrichter: „Alle wünschen sich Gräfe zurück“

Horst Heldt (51) war nach der Niederlage des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg (1:4) sichtlich aufgebracht. Besonders eine Szene war ihm dabei ein Dorn im Auge. Vor dem vermeintlichen Kölner-Ausgleich sprang Jonas Hector (30) der Ball an den Oberarm. Schiedsrichter Marco Fritz (43) hatte den Treffer nicht gegeben, der VAR stützte seine Entscheidung. Fritz hätte die Möglichkeit gehabt, sich die durchaus knifflige Szene noch einmal anzuschauen, nutzte diese aber nicht.



„Der Schiedsrichter hat die Verantwortung, die Situation komplett zu beleuchten“, sagte Heldt nach der Partie. „Dafür geht es gerade um zu viel und jeder Punkt hilft. Das ist einfach enttäuschend“, ergänzte er. Köln steckt zwei Spieltage vor Schluss noch im Abstiegskampf und braucht jeden Punkt. Die Diskussion rund um die sowieso schon umstrittene Handhabung des VAR reißt nicht ab. „Zu Beginn der Saison werden Schiedsrichter zu den Vereinen geschickt. Da wurde uns erzählt, dass alles oberhalb des Trikot-Ärmels nicht zur Hand zählt“, führte Heldt fort.

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Und auch der DFB kommt beim ehemaligen Profi nicht gut weg. „Alle wünschen sich Schiedsrichter Manuel Gräfe zurück“, konstatierte Heldt. Gräfe (47) gilt als einer der besten deutschen Schiedsrichter und genießt sowohl bei Spielern als auch bei Trainern hohes Ansehen. Da Gräfe durch seine 47 Jahre allerdings die vom DFB festgesetzte Altersgrenze erreicht hat, wird die Saison 2020/2021 seine letzte sein. Dies sorgte bei vielen Beteiligten für großen Unmut. Auch Heldt äußerte sein Unverständnis und kritisierte den Verband. „Die besten Schiedsrichter werden so einfach weggejagt. Das ist nicht mehr zeitgemäß – passt aber zum DFB in den letzten Wochen. Das ist ja kein Geheimnis“, betonte er.

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Sarom Siebenhaar

Die Oranje-Connection entfachte seine Leidenschaft für den HSV. Durch zahlreiche Tiefen schmecken die vereinzelten Höhen umso süßer. Schätzt attraktiven Offensivfußball genauso wie kämpferische Höchstleistungen. Internationaler Top-Fußball findet sich nicht nur in den Big Five. Seit 2021 bei 90PLUS.

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