Der FC Bayern München hat sich am vergangenen Wochenende fulminant aus der Winterpause zurückgemeldet. Die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Kompany war in der Allianz Arena gegen den VfL Wolfsburg gefordert. Bereits in der fünften Minute ging der Rekordmeister dabei in Front, weil Kilian Fischer in das eigene Tor traf. Acht Minuten später gelang Wolfsburg dann jedoch der Ausgleich. Dzenan Pejcinovic verwandelte in die rechte Ecke des Kastens von Manuel Neuer. In der 30. Minute besiegelte Luis Diaz schließlich die 2:1-Pausenführung für den FCB.
Bis zum Seitenwechsel gestaltete sich die Partie also durchaus eng. Das änderte sich mit dem Wiederanpfiff. Schnell erhöhte Michael Olise auf 3:1, ehe auch Moritz Jenz ein Eigentor erzielte und den Bayern somit die 4:1-Führung bescherte. Und es kam noch schlimmer für den VfL: Erst landeten Raphael Guerreiro und Harry Kane einen Doppelschlag, dann war nochmal Olise erfolgreich. Kurz vor Schluss schoss auch Leon Goretzka noch ein Tor, sodass am Ende ein 8:1-Kantersieg für den FCB auf der Anzeigetafel stand. Auch Lothar Matthäus hat diese Machtdemonstration des Rekordmeisters womöglich gesehen. Zuletzt sprach er über Dayot Upamecano und dessen Vertragssituation!
Matthäus über Upamecano: „Das ist er wert“
Lothar Matthäus (64) hat dafür plädiert, dass der FC Bayern München seine Zusammenarbeit mit Dayot Upamecano (27) auch zu vermeintlichen hohen Konditionen über das Ende der laufenden Saison hinaus fortsetzt. Das geht aus der neusten Ausgabe der TV-Sendung Sky90 hervor. Darin betont der 64-Jährige: „Das ist er wert, weil er in den letzten zwölf bis 18 Monaten stabile Leistungen gebracht hat.“ Bereits seit mehr als einem Jahr bemühen sich die Münchner darum, den auslaufenden Vertrag von Upamecano zu verlängern. Die Verhandlungen stocken jedoch regelmäßig. Dem Vernehmen nach gibt es hohe Forderungen von der Spielerseite.

Mittlerweile steht ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro im Raum. Hinzu soll ein Handgeld kommen, das dem französischen Innenverteidiger allein für seine Unterschrift weitere 20 Millionen Euro garantiert. Auch Matthäus erkennt an, dass es sich bei einem solchen Paket um „viel Geld“ handelt. „Also für einen Vierjahresvertrag 100 Millionen Euro Ausgaben für den FC Bayern – viermal 20 plus die 20 Millionen Euro Unterschriftsprämie, also 100 Millionen“, rechnet der TV-Experte vor. Upamecano würde in diesem Fall bis 2030 an den deutschen Rekordmeister gebunden werden.
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„Wenn du jetzt aber einen Ersatz brauchst für Upamecano, dann bezahlst du schonmal 60 Millionen Euro Ablöse – Minimum. Und der will ja auch noch Geld verdienen“, so Matthäus weiter. Die Vertragsverlängerung sei also „im Endeffekt billiger, als einen gleichwertigen Ersatz zu finden“, unterstreicht der Weltmeister von 1990. Er kommt daher zu der Erkenntnis: „Trotz der Summen, die da bezahlt werden, ist das ein Deal, den ich auch als Fan des FC Bayern unterschreiben würde.“
„Upamecano kennt die Mannschaft. Er hat Anerkennung im Verein. Er kennt Kompany“, betont Matthäus. Die Leistungen des Innenverteidigers seien darüber hinaus überzeugend – nicht ohne Grund sei er deshalb Stammspieler in der französischen Nationalmannschaft, erklärt der TV-Experte. Upamecano gehört den Bayern seit 2021 an. Damals wechselte er von RB Leipzig an die Säbener Straße. Seither absolvierte der Verteidiger wettbewerbsübergreifend 174 Pflichtspiele für den FCB.

