Felix Nmecha ist unter Niko Kovac zu einer Säule im BVB-Mittelfeld geworden. Doch das schützt ihn offenbar nicht vor einem Abgang. Laut fussballdaten.de wäre Borussia Dortmund bei einer entsprechenden Ablösesumme gesprächsbereit – und gleich drei Premier-League-Klubs sollen Interesse zeigen.
Dem Portal zufolge würde der BVB ab einer Summe von 45 bis 55 Millionen Euro über einen Verkauf des 25-Jährigen nachdenken. Eine beachtliche Summe, die jedoch ein Wettbieten um den Mittelfeldspieler auslösen könnte.
Drei Klubs aus England haben Nmecha demnach auf dem Radar: Tottenham Hotspur, Manchester United und der FC Chelsea. Vor allem das Interesse der Blues soll ernst zu nehmen sein. Scouts der Londoner hätten den Dortmunder zuletzt fünf Spiele in Folge beobachtet – und waren offenbar angetan.
Gehaltssprung von 5 auf 9 Millionen Euro
Konkrete Angebote liegen Nmecha dem Bericht nach zwar noch nicht vor. Allerdings soll sein Berater bald Gespräche mit Vereinen von der Insel aufnehmen. Für den gebürtigen Hamburger könnte ein Wechsel auch finanziell sehr lukrativ werden. Während Nmecha beim BVB rund fünf Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, winken ihm in England angeblich neun Millionen Euro. Ein deutlicher Gehaltssprung, der den Reiz eines Premier-League-Wechsels unterstreicht.
Nmecha ist in England aufgewachsen und wurde bei Manchester City ausgebildet. 2021 wechselte er ablösefrei zum VfL Wolfsburg, zwei Jahre später für kolportierte 30 Millionen Euro weiter zum BVB. Nach einer längeren Anlaufphase mit vielen Verletzungen schaffte er schließlich den Durchbruch.
Unter Kovac nicht mehr wegzudenken
Aktuell ist Nmecha unter Trainer Niko Kovac nicht wegzudenken. 103 Pflichtspiele, 13 Tore und acht Vorlagen stehen mittlerweile in seiner BVB-Vita. Der 25-Jährige hat sich zu einem der wichtigsten Spieler entwickelt – sportlich gesehen ein Verkauf zur Unzeit.
Viele Beobachter trauen Nmecha auch eine tragende Rolle in der deutschen Nationalmannschaft mit Blick auf die WM im Sommer in Kanada, den USA und Mexiko zu. Ein Turnier, das seinen Marktwert weiter steigern könnte. Doch genau darin liegt womöglich die BVB-Strategie: Einen Spieler mit steigendem Marktwert für 45 bis 55 Millionen Euro verkaufen, bevor sein Vertrag (läuft noch bis 2027) an Wert verliert. Der Rekordmeister Bayern zahlte 30 Millionen – ein Gewinn von 15 bis 25 Millionen wäre möglich.
Ob Nmecha nach der WM weiter für den BVB spielt, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Tür für einen Abgang steht offen – wenn das Angebot stimmt.


