Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat es sich kürzlich nicht nehmen lassen und sich wieder einmal zu einigen Themen rund um den Weltfußball geäußert. Dabei kritisierte er auch Teams wie Eintracht Frankfurt für ihre Strategie, immer wieder die besten Spieler zu verkaufen.
Hoeneß sei „kein großer Freund davon“, wie die Eintracht in den letzten Jahren agiert hat. Ja, die finanzielle Komponente spielt eine Rolle und manch ein Verkauf war sogar überlebensnotwendig, um auf Jahre hinweg eine gute und stabile Basis zu haben.
Doch was sagen die Verantwortlichen der Hessen eigentlich dazu? Markus Krösche nutzte die Gelegenheit und äußerte sich zu den Hoeneß-Aussagen als er im Aktuellen Sportstudio zu Gast war.
Krösche kontert Hoeneß
Krösche gibt Hoeneß in einem Punkt sogar recht: „Er hat grundsätzlich recht. Bayern ist mehr Käufer als Verkäuferverein.“ Anschließend folgte allerdings der Konter: „80, 90 Prozent der Klubs sind Verkäufervereine. Fast jeder Klub in Europa ist auf Transfererlöse angewiesen. Und verliert dann zwangsläufig seine besten Spieler.“

Zudem warnte Krösche den Rekordmeister noch. „Ich glaube, dass auch der FCB in Zukunft Spieler verlieren wird. Wenn ein Michael Olise zu Real Madrid gehen will, dann wird es dafür Möglichkeiten geben. Der Markt hat sich verändert.“ Eine klare Ansage: Selbst Bayern ist vor dem globalen Transferdruck nicht mehr sicher!

