Christian Günter ist das Urgestein des SC Freiburg. Der Linksverteidiger glaubt fest an ein Karriereende im Breisgau.
Der 32-Jährige hat seinen auslaufenden Vertrag beim Bundesligisten um ein weiteres Jahr verlängert. Zur Laufzeit machte der Klub zwar wie gewohnt keine Angabe, Günter soll jedoch um ein weiteres Jahr bis 2027 unterschrieben haben. Beim Sport-Club ist es üblich, verdiente Spieler jenseits der 30 Jahre mit Ein-Jahres-Verträgen auszustatten.
Obwohl der Routinier mit einem auslaufenden Arbeitspapier in die Saison ging, kam weder beim Verein noch beim Spieler Unruhe auf. Nachdem nun Vollzug gemeldet wurde, kommentierte Günter seine Entscheidung, beim SC Freiburg weiterzumachen. „Ich bin schon meine ganze Karriere hier, ich fühle mich hier wohl. Wir haben hier gebaut, das ist unter Zuhause“, sagte der ehemalige Nationalspieler im Interview mit Sky Sport.
Günter: „Ich glaube, dass es der SC für immer wird“
Es habe „überhaupt keinen Grund“ gegeben, irgendein anderes Angebot in Betracht zu ziehen, betonte der Linksverteidiger, der bisher 359 Bundesligaspiele für Freiburg absolvierte. Zwar sind während seiner Karriere immer wieder andere Vereine bei Günter vorstellig geworden, dennoch blieb er stets im Breisgau. „Ich bin immer zu der Entscheidung gekommen, dass ich mich hier sportlich weiterentwickeln kann“, erklärte der Kapitän, der mit dem Sport-Club viel erlebt hat. „Ich bin Nationalspieler geworden, habe europäisch gespielt, das neue Stadion, das Pokalfinale“, zählte er einige Highlights auf.
Weitere Höhepunkte sollen bis zu seinem Karriereende noch folgen. Dass Günter sich bei einem anderen Klub als Freiburg in den Fußball-Ruhestand verabschiedet, kann er sich derzeit nicht vorstellen: „Ich glaube tatsächlich, dass es der SC für immer wird. Sag niemals nie, aber ich glaube, dass ich meine Karriere hier beenden werden.“

In der laufenden Saison stehen Günter und sein SC Freiburg momentan auf dem siebten Platz. Der achtmalige Nationalspieler ist weiterhin ein wichtiger Faktor auf der linken Seite, teilt sich die Position in der Viererkette aber mittlerweile mit Youngster Jordy Makengo.

