Jamal Musiala musste sich kürzlich beim Sieg des FC Bayern in Bergamo (6:1) wieder abmelden. Er traf zwar als Joker, dennoch zwang ihn eine Schmerzreaktion im Sprunggelenk zu einer Pause und dazu, das Feld vorzeitig zu verlassen.
Seitdem hat Musiala nicht mehr auf dem Feld gestanden. Bayern-Verantwortliche betonten seitdem immer wieder, dass der Rekordmeister geduldig sein müsse und man bei Musiala nichts überstürzen darf. Es sei keine schwere Verletzung, aber es ist ein kleines Problem, bei dem man abwarten muss, wie sich die Dinge entwickeln.
Frustrierend ist es für den Spieler, der eigentlich jetzt auch sein Comeback beim DFB feiern wollte. Doch daraus wird nichts, die Spiele gegen die Schweiz und Ghana wird er verpassen.
Musiala: Kleine Schritte zum Comeback
Nun gibt es neue Details aus der Reha des Offensivspielers. Zwei Monate nach seinem Comeback sind solche Schmerzreaktionen im OP-Bein nicht ungewöhnlich, schreibt die BILD. Dennoch: Musiala ist ungeduldig, will bald wieder auf dem Platz stehen. Es ist aber nicht gesichert, dass das sofort im ersten Spiel nach den Länderspielen wieder der Fall sein wird.

Christoph Freund, der Sportdirektor des FC Bayern, betonte, dass es momentan „nicht leicht“ für Musiala sei, weil er „kleinere Rückschläge“ erlitten hat. Aber: „Jamal ist auf einem richtig guten Weg. Es war einfach eine schwierige Verletzung.“ Und weiter: „Wir reden viel mit ihm, er ist viel im Austausch mit unserer medizinischen Abteilung und auch mit dem Trainer. Ich glaube, er ist sehr stabil und freut sich jetzt auf die nächsten zwei, drei Monate.“
Das Ziel ist jetzt, dass er im Laufe des nächsten Monats wieder in Topform kommt. Aktuell kann er nur auf dem Ergometer trainieren und kleinere Krafteinheiten absolvieren. Der Plan ist, dass er zunächst schmerzfrei wird, dann wieder mit dem Teamtraining beginnt und wenn er dort die nötige Stabilität zeigt auch wieder auf den Platz geschickt wird. Wann das ist, das entscheidet sich von Tag zu Tag und Woche zu Woche.

