Emre Can hat keine einfache Zeit hinter sich. Vor seinem Comeback am Jahresende war es so, dass der Defensivspieler, der beim BVB unter Vertrag steht, lange verletzt war. Und das, obwohl eigentlich kein allzu langer Ausfall angedacht war.
Der Kapitän der Dortmunder schaffte es nicht, wieder konstant am Mannschaftstraining teilzunehmen. Die Wochen vergingen, teilweise auch einfach ohne Klarheit, warum es nicht vorwärts geht. Am Ende hat er die schwere Zeit aber überwunden.
Im Gespräch mit Sky sprach er nun darüber, was die lange Reha-Zeit für Auswirkungen auf ihn hatte und warum es für ihn so kompliziert war.
Can: „Versucht, positiv zu bleiben“
„Ich bin immer positiv geblieben. Es war gar nicht vorauszusehen, dass ich so lange ausfalle. Ich hatte schon in der letzten Saison Probleme. Die Klub-WM wurde dann nichts, das war klar. In der Vorbereitung bin ich eingestiegen und hatte Probleme. In der Reha hatte ich immer wieder Rückschläge. Das war nicht einfach für den Kopf“, so der Defensivspieler.
Und weiter: „Ich habe mir einfach immer wieder gesagt: Irgendwann wirst du wieder gesund. Deswegen habe ich versucht, positiv zu bleiben. Die Menschen um mich herum – meine Familie, meine Frau – haben mir Kraft gegeben.“ Es war also essenziell wichtig, dass der Abwehrspieler positiv blieb, auch wenn es keinen sichtbaren Fortschritt gegeben hat.

Bei 100 % ist Can laut eigener Aussage noch nicht. Dafür hat er insgesamt einfach zu lange gefehlt. „Das ist schwer zu sagen, weil ich ehrlich gestehen muss, dass ich immer noch ein paar Probleme hatte und habe – immer noch. Es ist schwer zu sagen, bei wie viel Prozent ich bin. Heute im Training war schon mal ein guter Anfang. Es ist mühsam, aber jeder Tag, an dem ich schmerzfrei bin, ist schon ein guter Tag“, so der Defensivspieler der Dortmunder, der große Ziele in der Restsaison hat.

