Bei Borussia Dortmund wächst die Sorge um die Offensive. Top-Stürmer Serhou Guirassy steckt seit Wochen in einer Formkrise. Intern wird daher offenbar auch über personelle Konsequenzen nachgedacht.
Guirassy wartet seit sieben Ligaspielen auf eine Torbeteiligung, insgesamt steht er bei nur fünf Saisontreffern. Trainer Niko Kovac machte die Problematik zuletzt öffentlich deutlich. Vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen erklärte er: „Uns fehlen im Moment fünf, sechs, sieben Tore.“ Ein Satz, der auch bei den Verantwortlichen nicht ungehört geblieben sein dürfte, die mögliche Folgen für die Saisonziele der Schwarzgelben nicht in Gefahr bringen wollen.
BVB diskutiert mehrere Sturm-Szenarien
Laut Sport Bild prüfen die BVB-Bosse aktuell verschiedene Optionen. Ein Winter-Transfer, egal ob Kauf oder Leihe, gilt zwar weiterhin als Notlösung, wird aber nicht ausgeschlossen. Hintergrund ist die Angst, dass eine anhaltende Torflaute die Qualifikation für die Champions League gefährden könnte. Die damit verbundenen Prämien spielen bei den Überlegungen ebenfalls eine Rolle.
Konkrete Namen werden intern offenbar zwar diskutiert, gelten aber als schwer umsetzbar. Ein möglicher Wechsel vom Ex-Frankfurter Omar Marmoush, aktuell bei Manchester City, soll laut Bericht kein Thema sein. Auch ein Deal für Offensivtalent Oscar Bobb, ebenfalls bei den Skyblues, gilt als kaum finanzierbar.

Alternativ setzt Dortmund auf eine interne Lösung. Entweder soll Guirassy selbst den Weg aus der Krise finden, oder Fabio Silva könnte sich als ernsthafte Alternative empfehlen. Kovac betonte zuletzt, Leistung belohnen zu wollen, machte aber auch klar, dass Geduld Grenzen hat. Spätestens bis zum 2. Februar, dem Ende des Transferfensters, müssen Lars Ricken und Sebastian Kehl entscheiden, ob sie noch einmal nachjustieren.

