Wie viel ist er denn nun wirklich wert? Der 1. FC Köln plant Kronjuwel Said El Mala im Sommer zu verkaufen. Der Effzeh hat dem Shooting-Star allerdings ein teures Preisschild umgehangen. Zu teuer finden die (noch) interessierten Clubs.
Nach Informationen von Sky Sport schwebt den Kölner Verantwortlichen eine Ablösesumme von mehr als 40 Millionen Euro vor. El Mala soll damit neuer Rekordverkauf des sich im akuten Abstiegskampf befindlichen Bundesligisten werden. Der ist in der Domstadt aktuell noch Anthony Modeste. Der Stürmer wechselte im Jahr 2017 für 35 Millionen Euro ins weit entfernte China zu Tianjin Quanjian.
Den Titel als Rekordverkauf dürfte der Franzose allerdings behalten, sofern sein ehemaliger Arbeitgeber in Bezug auf die El Mala-Ablöse nicht mit sich reden lässt. Gesprächsbereit wären in jedem Fall Brighton & Hove Albion aus der Premier League und der deutsche Rekordmeister FC Bayern München. Beide Klubs gelten als heißeste Anwärter auf eine Verpflichtung des aktuellen U21-Nationalspielers. Allerdings eben nicht zu jedem Preis.
Geht El Mala den Podolski-Weg?
Ein Kölner Juwel zu den Bayern? Da kommen Erinnerungen an das Jahr 2006 hoch. Damals wechselte Lukas Podolski vom Rhein an die Isar. ,,Prinz Poldi“ spielte drei Jahre in München, kehrte dann allerdings in die Domstadt zurück.

Das Interesse der Bayern lässt sich statistisch nachvollziehen. El Mala erzielte bisher in 27 Bundesliga-Partien zehn Tore und vier Assists für den Effzeh, spielt eine auffällige Saison und sorgt regelmäßig für Highlights. Ein Transfer würde den linken offensiven Flügel der Bayern noch spektakulärer und sehenswerter aussehen lassen. El Mala könnte eine spannende Ergänzung zu Luis Diaz darstellen, der Angriff des Tabellenführers wäre noch gefährlicher, als er es ohnehin schon ist.
Auf der anderen Seite sind die Münchner nicht darauf angewiesen für Verstärkungen in der Offensive Preise zu bezahlen, die sie nicht bezahlen wollen. Harry Kane & Co. bilden eine der, wenn nicht sogar die beste Angriffsreihe im internationalen Fußball. Auch wenn eine El Mala-Verpflichtung spannend wäre, ist man sich in der Münchner Chefetage einig, dass mehr als 40 Millionen Euro (zumindest aktuell) nicht in Frage kommen.

