Eintracht Frankfurt sucht weiterhin nach einem neuen Trainer nach der Entlassung von Dino Toppmöller. Die Hessen haben einige Kandidaten im Visier, Markus Krösche ist ein Manager, der mehrgleisig denkt.
Weiterhin soll laut BILD-Informationen Marco Rose der Favorit sein, aber es ist noch nicht in Stein gemeißelt, dass er auch am Ende auf der Trainerbank der Hessen in Erscheinung treten wird. Denn: Noch steht Rose in Leipzig unter Vertrag. Und noch ist nicht sicher, dass es eine Lösung bei der Vertragsauflösung gibt.
Eintracht Frankfurt hat deswegen zuletzt auch neue Alternativen in das Blickfeld genommen. Zu Beginn der Trainersuche wurde vor allem noch über Roger Schmidt und Edin Terzic gesprochen, jetzt tauchte auch der Name Alexander Blessin, aktuell bei St. Pauli tätig, auf. Dieser spielte das aber rund um das Hamburg-Derby sehr deutlich herunter.
„Lass uns über etwas anderes reden, das ist hier gar kein Thema“, sagte Blessin nach dem Spiel bei Sky.
Frankfurt hat Norwegen-Trainer im Blick
Eine mögliche andere Alternative für die Hessen trainiert derzeit einen Klub in Norwegen, nämlich Bodö/Glimt. Frankfurt denkt demnach konkret darüber nach, Kjetil Knutsen (57) einzustellen. Der Norweger ist aktuell Trainer von Bodo Glimt. Mit dem Provinz-Klub vom nördlichen Polarkreis sorgt er aktuell in der Champions League für Furore und gewann unter der Woche sensationell mit 3:1 gegen Manchester City und Welt-Trainer Pep Guardiola (55).

Dass Knutsen kein Deutsch spricht, soll kein Problem sein, da in der Kabine ohnehin überwiegend Englisch gesprochen wird. Die Tatsache, dass Knutsen ein aktives Amt ausführt, macht es für Eintracht natürlich komplizierter, aber keinesfalls unmöglich. Denn die Norweger würden zwar eine Ablöse einfordern, aber eben keine, die horrend hoch sein wird. Aber für den Moment gilt weiterhin, dass die Rose-Lösung bevorzugt wird.

