Terodde macht den Unterschied! Schalke bezwingt Düsseldorf

Der FC Schalke 04 hatte im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf Grund zum Jubeln.
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News | Der FC Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf verpatzten den Start in die Zweitliga-Saison. Am Samstagabend trafen beide Vereine aufeinander und lieferten sich ein sehr unterhaltsames Duell, das die Königsblauen mit 3:1 gewannen.

Furioser Auftakt: Düsseldorf legt vor – Schalke gleicht aus

Sowohl der FC Schalke 04 als auch Fortuna Düsseldorf gingen mit lediglich vier Punkten aus vier Partien in die Begegnung. Dennoch nahmen die Übungsleiter nur kleine Veränderungen in der Startelf vor und hielten an der gewohnten Ausrichtung fest. Von Beginn an entwickelte sich vor 25.000 Zuschauenden eine intensiv geführte Partie. Die ersten Akzente setzten die Hausherren, indem Thomas Ouwejan auf Simon Terodde flankte, der den Ball mit der Brust verarbeitete, abschloss und an Florian Kastenmeier scheiterte. Die folgende Ecke landete wieder bei Terodde, seinen Versuch parierte der Schlussmann erneut, den Abpraller platzierte Marius Bülter neben den Kasten (8.). Auf der Gegenseite zeigte sich Khaled Narey in der Anfangsphase sehr agil. In der zwölften Minute verlängerte er den Ball mit dem Kopf auf den durchstartenden und frei vor Ralf Fährmann sicher vollendenden Shinta Appelkamp – 0:1.

 

Die Antwort der Gelsenkirchener folgte fast prompt. Diesmal parierte Kastenmeier gegen Bülter. Eine Viertelstunde war vorüber, als er schließlich hinter sich greifen musste. Nach einem Missverständnis schaltete Bülter blitzschnell um, spielte Doppelpass mit Terodde und schob den Ball zum 1:1 durch die Beine des Torhüters. Das Geschehen verlief weiter rasant, wobei die Königsblauen an Kontrolle gewannen. Die nächste Möglichkeit besaß Victor Palsson in Minute 26, aber er verzog deutlich per Kopf. Danach erhöhte Schalke den Druck, ohne sich für den Aufwand zu belohnen. Denn Aktivposten Bülter traf infolge einer Ouwejan-Hereingabe aus elf Metern den Pfosten (38.). Rund 180 Sekunden später probierte es Sturmpartner Terodde, zum wiederholten Male wehrte Kastenmeier ab. Somit hatte das Remis zur Halbzeitpause Bestand.

Marius Bülter rannte allein auf Florian Kastenmeier zu und schloss wenig später zum 1:1 ab.

(Photo: Imago)

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Schalke startet perfekt in den zweiten Abschnitt

Die zweite Halbzeit war noch keine Minute alt, da lag Schalke plötzlich in Front. Eine Flanke von Ouwejan rutschte bis zu Terodde durch, der das Spielgerät mit Hilfe von Dragon Nedelcu sowie des Innenpfostens über die Linie stocherte – 2:1. Im bisherigen Saisonverlauf zogen sich die Gastgeber nach einer Führung in die eigene Hälfte zurück. Insbesondere bei Spielen im eigenen Stadion folgte die Quittung in Form von Gegentoren und daraus folgenden Punktverlusten. Den Fehler wollten die Königsblauen unbedingt vermeiden. Einen Konter vergab Bülter leichtfertig, weil er harmlos abschloss statt den besser postierten Dominick Drexler mitzunehmen (58.). Doch auch die Fortuna meldete sich zu Wort. Gerade bei Eckbällen strahlte sie reichlich Gefahr aus. Mehrfach blockten S04-Akteure den Ball im letzten Moment.

Das Spiel bot kaum Verschnaufpausen, da beide Mannschaften nahezu durchgängig die Offensive suchten. Immer wieder im Blickpunkt stand F95-Keeper Kastenmeier, der sich in der 67. Minute reichlich strecken musste, um einen Kopfball von Drexler abzuwehren. Düsseldorf blieb also in der Begegnung und schnupperte durch den sich hoch schraubenden Rouwen Hennings am Ausgleich, jedoch verfehlte er mit dem Schädel das Tor. Kurz darauf parierte Ralf Fährmann großartig mit dem Fuß gegen den aus sechs Metern frei zum Schuss kommenden Kristoffer Peterson. Zuvor legte der ebenfalls frische Jakob Piotrowski sehenswert mit der Hacke auf (76.).

Die Fortuna rannte anschließend weiter an. Letztlich zahlten sich die Bemühungen allerdings nicht aus. Stattdessen erhöhte Terodde in der Schlussminute auf 3:1, nachdem er Nedelcu abschüttelte und von der Strafraumgrenze eiskalt ins linke Eck einnetzte. Somit geht S04 mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause, während Düsseldorf mit nur vier Zählern – punktgleich mit dem Vorletzten – auf Rang 13 zu finden ist.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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