Beim FC Chelsea wird trotz offizieller Rückendeckung für Trainer Liam Rosenior schon über mögliche Alternativen nachgedacht. Im Fokus steht mit Cesc Fabregas dabei ausgerechnet ein ehemaliger Star der Blues.
Der Spanier hat sich mit seiner Arbeit an der Seitenlinie bei Como in den vergangenen Monaten einen Namen im Trainergeschäft gemacht. Im Sommer könnte er zur Option beim ambitionierten Premier-League-Klub aus London werden.
Fabregas überzeugt als Trainer
Fabregas hat Como innerhalb kurzer Zeit von einem Zweitligisten zu einem starken Team in Italien geformt und bis auf Rang vier in der Serie A geführt. Sein spielerischer Ansatz, kombiniert mit einem klaren Fokus auf Ballbesitz und Entwicklung junger Spieler, passt grundsätzlich zur strategischen Ausrichtung der Blues.
Hinzu kommt seine Vergangenheit beim Klub. Als ehemaliger Schlüsselspieler im Mittelfeld der Blues kennt er die Strukturen und Erwartungen in London genau. Dies wäre ein Faktor, der ihn wiederum intern besonders interessant macht. Der Spanier spielte von 2014 bis 2019 bei Chelsea und gewann zweimal die Premier League sowie jeweils einmal den FA Cup und den Ligapokal.

Offiziell steht Chelsea weiterhin hinter Rosenior, der erst im Januar einen langfristigen Vertrag erhalten hatte. Die Klubführung betont, ihm Zeit geben zu wollen, um seine Ideen umzusetzen. Dennoch ist die Situation nicht frei von Zweifel. Vor allem die inkonstanten Leistungen in der Premier League sorgen für Unruhe innerhalb des Vereins. Sollte Chelsea die Qualifikation für die Champions League verpassen, könnte die Trainerfrage im Sommer jedenfalls neu bewertet werden.
Ein möglicher Wechsel von Fabregas wäre zudem kein Selbstläufer. Allerdings beobachten auch andere Topklubs seine Entwicklung genau, was den Konkurrenzdruck erhöhen dürfte. Für Chelsea und Rosenior hängt vieles vom Saisonendspurt ab.

