Bayern-PK vor dem BVB-Spiel – Tuchel: Goretzka und Upamecano fraglich

3. November 2023 | News | BY Manuel Behlert

Am Samstag findet das Topspiel zwischen dem BVB und dem FC Bayern in Dortmund statt. Der Rekordmeister will ein Zeichen setzen, nachdem zuletzt in Saarbrücken verloren wurde. Trainer Thomas Tuchel sprach vor der Partie unter anderem über die schwierige Personallage. 

Tuchel spricht vor dem BVB-Spiel

Am Samstag (18:30 Uhr) spielt der FC Bayern in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund. Vorher gab Thomas Tuchel auf der Pressekonferenz seine Sicht der Dinge bekannt, was das Spiel und vor allem die Personallage, die extrem knifflig ist, angeht.

 



Zunächst ging es natürlich um das Personal. Matthijs de Ligt fällt sicher aus, hinter zwei Spielern steht ein Fragezeichen: „Die Entscheidung ist noch nicht getroffen, die müssen wir mit den Spielern und den Medizinern treffen. Ob Dayot Upamecano und Leon Goretzka infrage kommen, zu beginnen, ist noch offen.“

Angesprochen wurde auch das Thema Spielaufbau: „Es gibt Fehlerbilder, die sind offensichtlich, die analysieren wir. Wir nutzen viel den Spielaufbau, um in schnelle Angriffe zu kommen. Das ist mittlerweile auch eine große Stärke von uns, Geschwindigkeit auf den Platz zu kriegen. Die Fehler sind unnötig, gegen unsere Spielprinzipien, da fehlt es an Abstimmung und an Timing.“

Auch Jerome Boateng wurde wieder angesprochen. Eine Verpflichtung des Verteidigers sei aber weiterhin kein Thema: „Es gibt im Moment keine Überlegungen zu anderen Personalien. Wir pflegen Upa und hoffen, dass er schnell wieder auf dem Platz steht. Der Verlust von Matthijs de Ligt ist extrem bitter.“

Zudem ging es um aufkommende Kritik an seiner Person: „Natürlich kommt Kritik auf. Man unterschreibt bei Bayern, um um jeden Titel mitzuspielen. Wir wissen, was und wie viel wir tun, wir wissen, wo wir stehen, und dass wir besser werden wollen. Ich nehme Niederlagen sehr persönlich. Wir sind hier, um Spiele zu gewinnen. Wir müssen zusammenstehen und weitermachen.“

Vor allem in der Defensive sind die Personalsorgen offenkundig. Improvisation ist dabei nicht ausgeschlossen: „Wenn Upa nicht kann, dann Leon Goretzka, wenn Leon nicht kann, dann Upa. Wir müssen abwarten. Man hat bei Serge Gnabry gesehen, dass die Schiene teilweise auch einschränkend sein kann. Leon hat die Schiene seit ein paar Tagen. Unabhängig von der großen Wichtigkeit des Spiels haben wir eine Verantwortung für die gesamte Saison. Wir müssen schlau sein und abwägen. Wir werden jetzt Gespräche führen und alles auf den Tisch legen, was es braucht, um abzuwägen. Die Entscheidung wird erst spät fallen.“

(Photo by JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN/AFP via Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.


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