VfB Stuttgart | Trotz Krise: Wehrle bekennt sich zu Mislintat

Alexander Wehrle, der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart.
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News | Der VfB Stuttgart stürzte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Zu allem Überfluss verläuft die Suche nach einem Nachfolger für Pellegrino Mataeazzo schleppend und auch hinter dem Verbleib von Sven Mislintat stehen Fragezeichen.

VfB Stuttgart: Keine Gespräche mit potenziellen Sportdirektoren

Magere fünf Punkte aus neun Partien sammelte der VfB Stuttgart bislang ein. Die unglückliche 0:1-Niederlage gegen Union Berlin bedeutete das Ende für Trainer Pellegrino Matarazzo (44). Nachfolgekandidaten wie Zsolt Löw (43) oder Sebastian Hoeneß (40), sodass Michael Wimmer (42) vorerst als Interimstrainer fungiert,, auch im wegweisenden Heimspiel am heutigen Samstag gegen Schlusslicht Bochum.

Für die Trainersuche zuständig ist hauptsächlich Sportdirektor Sven Mislintat (49), bei dessen Personalie sich die Spekulationen angesichts des am 30.06.2023 auslaufenden Vertrags jedoch häufen. Zuletzt hieß es, Horst Heldt (52), im Schwabenland bereits als Spieler und Funktionär tätig gewesen, könne den Posten übernehmen. Gegenüber dem kicker stellte Vorstandschef Alexander Wehrle (47) klar: „Ich habe weder mit einem Sportdirektor noch mit einem Trainer verhandelt.“

Wehrle selbst ist für die Einstellung eines Sportdirektors zuständig, sorgte zuletzt aber für Irritationen indem er im Alleingang Christian Gentner (37) als Leiter der Lizenzspielerabteilung und Phillip Lahm (38) sowie Sami Khedira (35) als externe Berater präsentierte. Sein Vorgehen konnte, trotz anschließender Entschuldigung, als Vertrauensbruch gegenüber Mislintat angesehen werden. Mit dem intern wie extern ansonsten sehr geschätzten Sportdirektor sollen die Gespräche über einen Verbleib in der WM-Pause beginnen. Wesentlich eher soll dagegen ein neuer Chefcoach vorgestellt werden.

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(Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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