Der FC Bayern bleibt auf einem seiner Verteidiger sitzen – weil der mehrere Angebote verschiedener europäischer Clubs abgelehnt hat.
Mit einigen Aktionen abseits des Platzes ist Bayerns Sacha Boey (25) zuletzt negativ aufgefallen. Berichten zufolge hat der Franzose es sich damit bei seiner Mannschaft und den Trainern verscherzt. Und auch sonst läuft es für den 25-Jährigen nicht rund beim deutschen Rekordmeister – im Grunde genommen läuft es garnicht.
Schließlich blickt Boey auf eine lange Durststrecke an Einsatzminuten beim FCB zurück. Nachdem er seit Anfang November keine Partie mehr absolviert hatte, durfte er zuletzt in der Champions League bei der PSV Eindhoven immerhin mal wieder für fünf Minuten ran. Dennoch wollen die Münchener Verantwortlichen den Abwehrspieler loswerden – auch wegen des vergleichsweise hohen Gehalts.
Angebote aus der Ligue 1 und Premier League – doch Boey lehnte ab
Wie es im BILD-Podcast „Bayern Insider“ heißt, mangelt es dem ehemaligen französischen U21-Nationalspieler nicht an Angeboten anderer Vereine. So sollen unter anderem die beiden französischen Clubs Olympique Lyon und Olympique Marseille ihr Interesse bei der Spieler-Seite hinterlegt haben. Auch aus der Premier League gab es wohl Angebote.
Doch Boey lehnte alle Offerten ab, scheinbar möchte er lieber beim FC Bayern bleiben. Das Verhalten des Außenverteidigers sorgt bei den Bayern-Verantwortlichen für Kopfschütteln. Schließlich hat der 25-Jährige keine sonderlich große Chance mehr auf Einsatzzeiten, zur spielerischen Weiterentwicklung dürfte ein Tapetenwechsel wohl die beste Option für den Franzosen sein.

In München besitzt Boey noch einen Vertrag bis 2028, sein Jahresgehalt beträgt wohl um die 3 Millionen Euro. Der Rechtsfuß wechselte vor zwei Jahren aus Istanbul nach Deutschland. Damals zahlten die Bayern eine stolze Summe von 30 Millionen Euro. Doch so richtig bestätigen konnte Boey diese Investition nie. In seinen zwei Jahren kommt Boey nur auf 38 Pflichtspiele für den FCB. Auch, weil ihn Verletzungssorgen immer wieder plagten.

