Der 1. FC Köln ist seit vier Spielen sieglos. Trainer Lukas Kwasniok genießt vorerst weiterhin die Rückendeckung der Vereinsführung.
Wie die Bild berichtet, setzten sich Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler und der Coach gleich am Tag nach dem schwachen Auftritt beim 0:2 gegen den FC Augsburg zusammen. Dabei wurde Kwasniok das Vertrauen ausgesprochen, allerdings steht der Trainer bis zur Länderspielpause im März unter Beobachtung.
Demnach sollen intern bis dahin 28 Punkte als Ziel gelten. Derzeit steht der Aufsteiger bei 24 Zählern, bis zur ersten Länderspielpause des Jahres stehen dem Effzeh noch drei Partien in der Bundesliga bevor. Gegen Borussia Dortmund, beim Hamburger SV um im Derby gegen Borussia Mönchengladbach sollen mindestens vier Punkte her.
Kölns Kwasniok weiß, dass „der Druck etwas größer wird“
„Es ist klar, dass der Druck etwas größer wird“, weiß Kwasniok um die Bedeutung der nächsten Wochen. Dass einige Akteure derzeit an Verletzungen laborieren, lässt der 44-Jährige nicht als Ausrede gelten. „Ich nehme die Situation so an, wie sie ist. Ich lamentiere nicht, weil uns einige Spieler fehlen. Wir nehmen die Situation so an, wie sie ist. Wir sind tabellarisch komplett in der Verlosung dabei, aber es geht darum, in den nächsten Wochen Spiele zu gewinnen“, betonte der Effzeh-Coach.
Trotz der schwachen Leistung gegen die Fuggerstädter gehört auch zur Wahrheit, dass die Kölner in den meisten Spielen voll mithalten können und wichtige direkte Duelle im Abstiegskampf bisher meist für sich entscheiden konnten. Im Januar bezwang man etwa den 1. FSV Mainz 05 und den VfL Wolfsburg. Das Vertrauen in Kwasniok ist daher weiter vorhanden, der Trainer muss nun mit Punkten zurückzahlen.

Am Wochenende erwarten die Domstädter Borussia Dortmund. Das Hinspiel gegen den BVB verlor man knapp mit 0:1, erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit traf Maximilian Beier zum Sieg für den Tabellenzweiten. Mut macht dem Effzeh, dass das Spiel vor heimischer Kulisse stattfindet. Während man zuletzt den Tabellendritten aus Hoffenheim daheim ärgern konnte (2:2), gelang in der Fremde schon seit Anfang Oktober kein Sieg mehr.

