Der FC Bayern München plant wohl, sich im Sommer in der Innenverteidigung zu verstärken. Obwohl Dayot Upamecano kurz vor einer Vertragsverlängerung stehen soll, sondieren die Münchner weiterhin den Markt. Nachdem sich ein Wunschkandidat wohl anderweitig entschieden hat, rückt nun ein junges Talent aus der Ligue 1 in den Fokus.
In den vergangenen Wochen galt Marc Guehi von Crystal Palace als bevorzugte Lösung. Laut übereinstimmenden Medienberichten dürfte der englische Nationalspieler jedoch vor einem Wechsel zu Manchester City stehen. Die Bayern gehen damit im Guehi-Poker offenbar leer aus.
Bayern interessiert an Rennes-Talent
Wie die französische Sportzeitung L’Equipe berichtet, beschäftigen sich die Münchner aktuell daher mit Jeremy Jacquet. Der 20-Jährige steht bei Stade Rennes unter Vertrag und hat sich dort in den vergangenen Monaten als Stammspieler im Abwehrzentrum etabliert. Seit fast einem Jahr ist Jacquet gesetzt und verpasste in der laufenden Ligue-1-Saison lediglich eine Partie.
Allerdings ist der Rekordmeister nicht allein im Werben um den französischen U21-Nationalspieler. Auch der FC Chelsea soll großes Interesse zeigen. Rennes plant wohl aber, Jacquet mindestens bis zum Sommer zu halten und ihn dann für eine hohe Ablöse abzugeben.

Die Verantwortlichen des Ligue-1-Klubs verweisen dabei auf frühere Transfers: Sowohl Desire Doue als auch Jeremy Doku brachten Rennes jeweils rund 60 Millionen Euro ein. Ein ähnliches Szenario ist auch bei Jacquet nicht ausgeschlossen, obwohl sein Marktwert laut Transfermarkt aktuell noch deutlich niedriger liegt (20 Mio.). Sein Vertrag läuft allerdings bis 2029, was die Franzosen in eine komfortable Verhandlungsposition bringt.

