Max Kruse will es auch nach seinem Karriereende als Profifußballer nochmal wissen. Der Ex-Nationalspieler läuft künftig in der Oberliga auf.
Mit 37 Jahren wechselt der Angreifer zum TuS Dassendorf, der in der fünftklassigen Oberliga Hamburg an den Start geht. „Die Idee, nach Hamburg zurückzukehren, gab es eigentlich schon seit dem Ende meiner aktiven Profikarriere. Umso mehr freue ich mich, dass es nun knapp drei Jahre später endlich geklappt hat. Mit der TuS Dassendorf habe ich dabei absolut die richtige Adresse gewählt“, wird der prominente Neuzugang in der Mitteilung des Klubs zitiert.
Dass Kruses Wahl auf den TuS Dassendorf fiel, ist kein Zufall. Beim dem Verein aus Schleswig-Holstein, der aufgrund der geographischen Nähe dennoch dem Hamburger Fußball-Verband angehört, kickt bereits seit 2020 auch Martin Harnik. Der frühere österreichische Nationalspieler ist Kapitän des TuS und ein enger Freund Kruses, einst spielten beide gemeinsam für den SV Werder Bremen. Mittlerweile veröffentlichen die Ex-Profis regelmäßig den Podcast Flatterball.
Kruse freut sich auf Dassendorf: „Komme aus dem Nachbarort“
„Es ist mega, noch einmal mit Martin zusammenzuspielen. Das wird definitiv ein Highlight“, freute sich Kruse auf die neue Aufgabe: „In Dassendorf ist mein Vater aufgewachsen und zur Schule gegangen, und ich selbst komme ja aus dem Nachbarort.“ Kruses Geburtsstadt Reinbek liegt nur zehn Kilometer von seiner neuen sportlichen Heimat entfernt.
Während seiner Profikarriere lief der Stürmer für den SV Werder Bremen, St. Pauli, Freiburg, Borussia Mönchengladbach, Wolfsburg und Union Berlin in der Bundesliga auf, zudem sammelte er in der Saison 2019/2020 Auslandserfahrungen bei Fenerbahce. 2023 hing er nach einem enttäuschenden Intermezzo bei Zweitligist Paderborn die Schuhe an den Nagel.

Ganz aufhören wollte er aber nicht. Für Kruse ist der TuS Dassendorf nun die zweite Station im Amateurfußball. Zuletzt war der 14-malige Nationalspieler in Berlin für den Bezirksligisten BSV Al-Dersimspor II aktiv. Zudem stand er mehrmals in der Baller League auf dem Platz.

